Nur ein Punkte für KEV gegen BerlinKrefelder EV

Nur ein Punkte für KEV gegen BerlinNur ein Punkte für KEV gegen Berlin
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Von Beginn an zeigten die KEV-Spieler keine gute Leistungen auf dem Eis. Vor allem die Abwehr der Krefelder machte mit vielen leichten Fehlern auf sich aufmerksam. In der 11. Minute nutzte der Berliner Ludwig Wild aus, um die KEV-Verteidiger wie Slalomstangen zu umkurven und den Puck zum 0:1 über die Torlinie zu schieben. Bei diesem Spielstand blieb es denn auch bis zur ersten Pause, das Patrick Klöpper drei Minuten vor der Sirene nach einem Konter die größte Chance für den KEV zum Ausgleich vergab. Eine Besserung war auch zu Beginn des zweite Drittels nicht in Sicht. Nachdem in der 34. Minute zunächst der Pfosten für Krefeld rettete und den Schwarz-Gelben es nicht gelang, die schwarze Hartgummischeibe aus dem eigenen Drittel zu befördern, war es Franz Bertholdt, der zum 0:2 traf. Drei Minuten fand der KEV endlich mal den Zug in Richtung Berliner Tor. Nach einer schönen Doppelpassstaffette zwischen Kevin Orendorz und Patrick Klöpper schloss Klöpper den Konter erfolgreich zum 1:2 ab. Nun witterten die Krefelder ihre Chance auf den Ausgleich, der nicht lange auf sich warten ließ. Denis Shevyrin nutze auf der rechten Seite das zaghafte Angreifen der Berliner Verteidiger aus, um den Puck in Richtung Tor zu manövrieren und mit einem schönen Rückhandschuss zum 2:2 abzuschließen. Doch die Freude währte nicht lange, denn 29 Sekunden vor der zweiten Pause schlugen die Gäste von der Spree mit dem 2:3 zurück. Im letzten Drittel verstärkte der KEV dann seine Bemühungen, den erneuten Ausgleich zu schaffen. Dieser kam dann auch  nach einem Schuss von Knut Apel in der 42. Minute, der von der blauen Linie aus mit einem strammen Schuss durch Freund und Feind zum 3:3 traf. Doch auch danach zeigten die Krefelder wieder Schwächen in der Abwehr. Nachdem in der 47. Minute die Berliner Stürmer nicht richtig attackiert wurden, stand Dominik Lascheit  auf einmal frei vor KEV-Torwart Damon Bonness, der keine Chance hatte, dass 3:4 zu verhindern.  Zum Glück hatte der KEv noch Patrick Klöpper in seinen Reihen. Nach einem Pass von rechts stand der Krefelder Stürmer genau richtig  in der Mitte, um dem Puck noch entscheidend ins Berliner Tor abzulenken. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit wurde es dann nochmals dramatisch vor dem Krefelder Tor, als der Puck nach einem Schuss von Pfosten zu Pfosten sprang, aber nicht über die Torlinie ging. So ging es dann noch in die Verlängerung, wo Joachim Ramoser nach zwei Minuten mit einer Drehung vor dem Tor Damon

Bonness zum 4:5 überwinden konnte.

„Wir haben nach vorne nicht gut gespielt, allerdings haben die Berliner auch gut gestanden. Zum Glück haben wir immer wieder zurück ins gespielt gefunden, was aber am Ende ziemlich Kräfte zerrend war“, sagte KEV-Trainer Ralf Hoja nach dem Samstagspiel.

Dem DNL-Teasm des KEV bleibt der Sonntagsfluch treu. Auch gegen die Eisbären Juniors Berlin gelang es zum wiederholten Male nicht, am Sonntag morgen in der Rheinlandhalle die Punkte einzufahren. Der KEV unterlag den Eisbären 1:5 (0:1,0:1,1:3).

Von Beginn an zeigten die Berliner mehr Willen als die Hausherren. Schon in der 10. Minute hatte der KEV Glück, dass der Pfosten für den schon geschlagenen KEV-Torhüter Damon Bonness rettete. Sechs Minuten später war es aber dann um den KEV geschehen. Ein  kurzer Pass von Außen nutzte der in der Mitte freistehende Berliner Ludwig Wild aus, um den Puck in den Winkel zu dreschen. Auch im Mitteldrittel hatte der KEV nicht viel zu melden. Hatte aber auch etwas Glück, dass in der 24. Minute bei einem Gedrängel vor dem eigenen Tor nicht das 0:2 fiel. Die fiel dann aber in der 37. Minute. Der KEV hatte gerade so eben eine Strafzeit überstanden, da setzte Reto Schüpping zu einem trockenen Schuss an, der zum zweiten Berliner Treffer führte. Das nicht noch mehr Gegentore fielen verdankte der KEV allen voran dem gut postierten Damon Bonness im KEV-Tor, der mit seinen Glanzparaden Schlimmeres verhinderte.

Doch kaum waren die Spieler aus der zweiten Pause heraus gekommen, da klingelte es zum ritten mal im Krefelder Tor. Nach 58 Sekunden durfte Dominik Lascheit das 3:0 aus Berliner Sicht bejubeln. Zwei Minuten später sorgte dann Tristan Möbius mit seinem ersten DNL-Tor für den Anschlusstreffer zum 1:3. Danach hatte der KEV sogar die Chance in doppelter Überzahl auf 2:3 zu verkürzen, vergab diese aber kläglich. Als der KEV dann nochmals alles nach vorne gab wurden, die Krefelder eiskalt  ausgekontert. In der 56. Minute sorgte Dominik Lascheit mit einem Rückhandschuss für das 1:4, keine Zeigerumdrehung später ging der Puck durch die Schoner von Damon Bonness zum 1:5 über die Torlinie.

„Wir waren heute den Berlinern  läuferisch unterlegen. Meine Jungs waren zwar bemüht, aber das alleine reicht nicht aus im Eishockey, um zu gewinnen. Berlin wollte mehr und wurde belohnt. Das Ergebnis geht in Ordnung“, sagte KEV-Trainer Ralf Hoja nach dem Sonntagspiel.