Nur ein Punkt für Rosenheimer DNL-Team

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Ein ziemlich verpatztes Wochenende liegt hinter dem DNL-Team der Starbulls Rosenheim. Am Samstag unterlagen sie beim EC Bad Tölz mit 3:5, am Sonntag gegen den SC Riessersee mit 2:3 nach Penaltyschießen.

Die Partie in Bad Tölz entschieden die Gastgeber in Überzahl. In der fünften Minute brachte Adrian Albanese die jungen Löwen mit 1:0 in Führung. Wenige Sekunden später musste ein Tölzer auf die Strafbank und die Starbulls schlugen bereits in der sechsten Minute im Powerplay zurück. Auf Zuspiel von Stephan Stiebinger und Dominik Quinlan zeigte Patrick Hager eine feine Einzelaktion, die mit dem Ausgleich belohnt wurde. Duplizität der Ereignisse in der 15. und 16. Minute: Erst traf Michael Endraß in numerischer Überlegenheit zum 2:1 für die Hausherren, 57 Sekunden später glich Philipp Quinlan für die Schützlinge von Tom Schädler aus. Das dritte Unterzahlspiel der Rosenheimer war in der 19. Minute gleichbedeutend mit dem dritten Gegentor, das erneut Endraß markierte. Mitte des zweiten Drittels sorgte Hauptschiedsrichter Pfeil für eine Art Vorentscheidung. Nach einer Keilerei mehrerer Spieler beider Mannschaften schickte er nur Daniel Bucheli und Thomas Weiszdorn auf die Strafbank, so dass Bad Tölz ein doppeltes Überzahl genoss. Die zwei Minuten verliefen zwar ohne Gegentreffer, doch die beiden Starbulls waren kaum auf dem Eis, da erzielte Martin Leismüller das 4:2. Im letzten Drittel kämpften die Grün-Weißen verbissen und verkürzten in Minute 53 durch Philipp Quinlan auf 3:4. In der Schlussphase ersetzte Schädler seinen Keeper Etienne Renkewitz durch einen sechsten Feldspieler, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen. Stattdessen wurde ein Empty-Net-Goal von Michael Pfaff anerkannt, das erst nach Ablauf der 60 Minuten fiel.

Die etwas mehr als 200 Zuschauer im Kathrein-Stadion sahen am Sonntag Vormittag im ersten Spielabschnitt einige Kuriositäten. Zunächst dachten viele, dass es ein Strafzeitenfestival werden könnte, denn nach 35 Sekunden schickte der Unparteiische Axel Sander den Rosenheimer Stephan Stiebinger in die „Kühlbox“. Das Garmischer Überzahl dauerte aber nur genau eine (!) Sekunden, da marschierte der Daniel Oppolzer wegen eines Stockschlags direkt nach dem Bully auf die Strafbank. In der fünften Minute verletzte sich Schiedsrichter Sander nach einem Sturz und nahm sich eine kurze Behandlungsauszeit. Vier Minuten später musste er allerdings das Eis verlassen, so dass seine beiden Linienrichter die Leitung der Begegnung übernahmen. In der 13. Minute zeigte sich wieder das Rosenheimer Hauptproblem – das Unterzahlspiel. Innerhalb weniger Sekunden kassierten Simon Wenzel und Stiebinger Strafzeiten und Riessersee nutzte das Powerplay durch Sebastian Eickmann zur Führung. 87 Sekunden vor der Pause mussten die Starbulls sogar das 0:2 einstecken. Oppolzer netzte im zweiten Nachschuss ein, nachdem die Hintermannschaft nicht energisch genug eingriff. Zum Mittelabschnitt kam Spielleiter Sander wieder zurück. Die Gastgeber wirkten nach dem „Pausentee“ wesentlich aggressiver und konzentrierter. Erst scheiterte Bucheli noch an SCR-Keeper Andreas Tanzer, in der 24. Minute war es Stiebinger, der im Fallen das Anschlusstor markierte. Die große Ausgleichschance hatten in der 30. Minute gleich drei Rosenheimer auf dem Schläger: Bucheli, Weiszdorn und Philipp Quinlan standen zu dritt vor dem Garmischer Gehäuse, brachten aber die Scheibe dort nicht unter. Danach kam die Zeit des „Eddie“ Renkewitz, der mit zwei tollen Paraden das 1:3 verhinderte. Kurz vor der Pause durften die Starbulls den Ausgleich bejubeln. Nach einem Konter über Sinan Akdag, stocherte der gerade von der Strafbank zurückgekehrte Dominik Quinlan den Puck zum 2:2 über die Linie. Im Schlussabschnitt und in der Verlängerung waren die Hausherren die bessere Mannschaft (11:4 Torschüsse), Treffer fielen jedoch keine mehr. Das abschließende Penaltyschießen entschieden die Werdenfelser für sich. Für Rosenheim traf nur Philipp Quinlan, für die Gäste Martin Buchwieser und Jerome Flaake.

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