Nur drei Punkte gegen Köln und Düsseldorf

Nur drei Punkte gegen Köln und DüsseldorfNur drei Punkte gegen Köln und Düsseldorf
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Ein hartes Stück Arbeit mussten die Starbulls in der Partie gegen Köln über 60 Minuten verrichten, ehe der Sieg feststand. In einem zu keinem Zeitpunkt unfairen Match verteilten die beiden kleinlich pfeifenden Hauptschiedsrichter 48 Strafminuten und sorgten auf diese Weise für viele Überzahlsituationen auf beiden Seiten. Mit diesen numerischen Überlegenheiten kamen die Rosenheimer zu drei ihrer vier Treffer, die Gäste konnten keines ihrer Powerplays erfolgreich gestalten. Die Grün-Weißen gingen in der 13.Minute durch Benjamin Zientek mit 1:0 in Front, in Minute 22 erhöhte Maximilian Merz nach einer Einzelaktion auf 2:0. Mitte des zweiten Drittels folgten zwei große Chancen für die Rheinländer zum Anschlusstor, doch in der 28.Minute rettete beim Schuss von Robin Steenssens der Pfosten für SBR-Keeper Timo Herden, in der 34.Minute reagierte Herden bei einem Alleingang von Yannick Dockx hervorragend. In dieser Phase des Spiels überstand Rosenheim auch eine 90-sekündige doppelte Unterzahlsituation. Im Schlussdrittel erzielte zunächst Leopold Tausch das 3:0, zwei Minuten später gelang den Junghaien durch Finn Walkowiak der Ehrentreffer. Den 4:1-Endstand fixierte Dominik Daxlberger in der 56.Minute.

Im ersten Spielabschnitt legten die Düsseldorfer am Sonntag den Grundstein für den Sieg, um den sie bis zum Schluss zittern mussten. Durch Treffer von Marcel Kahle (10.Minute) und Dustin Demuth (16.) ging die DEG mit 2:0 in Führung. Erst im zweiten Drittel kamen die Starbulls deutlich besser ins Spiel und hatten zunächst bei einem Pfostenschuss in der 30.Minute Pech. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Feuer in der Offensive entfacht und es brannte teilweise lichterloh vor dem Kasten der Gäste. So auch in der 36.Minute, als schließlich Florian Gaschke den Puck zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie stocherte. Bis zur letzten Sekunden rannten die Rosenheimer allerdings vergeblich auf den Ausgleich an, was die Torschussstatistik von 15:3 im Schlussdrittel beweist. „Wir haben alles versucht, erspielten uns viele Torchancen, aber es ging einfach nichts rein“, beschrieb SBR-Trainer Schädler das fehlende Glück und zeigte sich mit der kämpferischen Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Nun steht ein spielfreies Wochenende an, was Schädler in der nun folgenden Trainingswoche nutzen wird, um im konditionellen Bereich zu arbeiten.