Niederlagenserie geht weiterStarbulls Rosenheim

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Manuel Hillinger, Jordan Friesen, Theodor Gutschlag, Simon Heidenreich, Valentin Hein, Luca Herden, Max Schädler – das sind fünf Stürmer und zwei Verteidiger, die im Kader der Starbulls-U20 stehen und gegen Köln aus Krankheits- oder Verletzungsgründen nicht mitwirken konnten. Und auch für das kommende Wochenende – da müssen die Starbulls zweimal bei der Düsseldorfer EG antreten, ist keine Lichtung des Lazaretts in Sicht. „Die Saison gleicht derzeit einem Seuchenjahr“, so Schädler, der am vergangenen Mittwoch nur neun Feldspieler (!) im Training begrüßen konnte. So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass  Rosenheim derzeit das Tabellenende ziert und auch gegen Köln punktlos blieb.

Verlieren auf der einen Seite ist zwar erlaubt, doch auf der anderen Seite bleibt die Frage nach dem „Wie“. Und hier müssen sich – insbesondere im Match am Samstag – einige Spieler hinterfragen, ob sie alles gegeben haben. In dieser Partie gingen die Grün-Weißen nach sechs Minuten durch eine sehenswerte Einzelaktion von Manuel Edfelder mit 1:0 in Front. Der Vorsprung hielt allerdings keine zwei Minuten, da glichen die Junghaie durch Dominik Lascheit aus. In der Folge waren die Starbulls die optisch überlegene Mannschaft und so wirkte das 1:2 in der 18. Minute wie eine „kalte“ Dusche, von der sich die Gastgeber nicht mehr so recht erholen konnten. In der 29. Minute traf Cornelius Krämer in Überzahl zum 3:1, Christof Hradek gelang noch vor der zweiten Pause im Powerplay das Anschlusstor. Im Schlussabschnitt kämpften die Rosenheimer um den Ausgleich, mussten jedoch in Minute 50 den vierten Gegentreffer hinnehmen, nachdem sie gerade ein Unterzahlspiel überstanden hatten.

Im zweiten Duell am Sonntagvormittag ging Köln nach 16 Minuten in numerischer Überlegenheit durch Krämer in Führung. In der 26. Minute erzielte der Ex-Rosenheimer Moritz Schug seinen ersten Treffer in der DNL und erhöhte für sein Team auf 2:0. Die Starbulls kämpften sich aber zurück und so verkürzte zunächst „Gustl“ Veisert nach einem Schuss von der blauen Linie auf 1:2 (34. Minute), 37 Sekunden vor der Drittelpause verwertete Florian Gaschke einen Pass von Tobias Flach zum 2:2. „Der Einsatz war immer da und wir sind auch immer dran“, so Schädler, der fünf Minuten nach Wiederbeginn das dritte Gegentor registrieren musste. Die beste Möglichkeit zum erneuten Ausgleich hatte Timo Schirrmacher in der 59. Minute, doch das Glück stand nicht auf seiner Seite und so fiel 45 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem 2:4 die endgültige Entscheidung. Beide Kölner Treffer markierte Krämer. „Auch wenn es schwer fällt, aber wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen und nach vorne schauen“, meinte Schädler, der seine Schützlinge in den kommenden Wochen vor allem im technischen Bereich verbessern möchte.