Nachwuchsarbeit auf einem guten Weg – Vorstellung Zukunftskonzept

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Der SERC 04 e.V. zieht ein positives Saisonfazit und befindet sich auf einem sehr guten Weg, was die Entwicklung der Eishockey-Nachwuchsabteilung angeht. In der Vergangenheit hat der Verein schon viele Talente hervorgebracht, die heute in den höchsten Ligen bis hin zur NHL spielen. An diese Zeiten möchten die Verantwortlichen wieder anknüpfen.



Nach dem Neubeginn des Vereins nach der Insolvenz hat wohl niemand damit gerechnet, dass in der ersten Saison gleich 3 Nachwuchsmannschaften einen Aufstieg in höhere Ligen in der Schweiz realisieren können. Ausdruck und Krönung für die hervorragende Arbeit um das Team des Cheftrainers Bedrich Pastyrik ist sicherlich der Tuniersieg im Rahmen des 13. DEL-Knabentuniers, welches in dieser Altersklasse einer deutschen Meisterschaft gleich zu setzen ist. So konnte man Mannschaften wie Berlin, Krefeld oder Landshut hinter sich lassen, die einen wesentlich größeren Etat für die Nachwuchsarbeit zur Verfügung haben, als dies der SERC bereitstellen kann.



„Das neue Konzept für die kommende Saison steht und die Ziele sind klar definiert“, freut sich der neue Jugendleiter Stefan Thome. So sollen Talente aus dem Juniorenbereich früher an die Profimannschaft herangeführt und entsprechend gefördert werden. Der SERC wird in den nächsten Tagen den ersten drei hoffnungsvollen Talenten ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Die Verantwortlichen möchten dies auch als Signal für alle anderen Nachwuchsspieler verstanden wissen. Schatzmeister Valentin: „Es gibt noch einige interessante Kandidaten, deren Entwicklung wir sehr genau beobachten werden“. Das Zukunftskonzept des SERC sieht vor, den Anteil eigener Spieler ständig zu erhöhen und die Nachwuchscracks in die Profimannschaft einzubauen. „Wir hatten letzte Saison bereits 6 Spieler im Kader, die in Schwenningen das Eishockeyspielen gelernt haben. Es wäre schön, wenn es nächste Saison 10 Spieler sein könnten“, hofft Valentin.



Auf diese erfreuliche Entwicklung möchte der SERC aufbauen. Ziel ist es, möglichst schnell mit der Schüler-, Jugend- und Juniorenmannschaft in die Bundesliga zurück zu kehren. „Vom Spielerpotenzial ist dies sicherlich möglich“, sagt Thome, „vor allem gibt es nach der letzten erfolgreichen Saison einige Anfragen von Spielern, die gerne beim SERC spielen möchten“. Dies werten die Verantwortlichen als sehr positives Zeichen, hatte man in der Vergangenheit doch immer wieder mit Abgängen hoffnungsvoller Talente zu kämpfen. Dies möchte der SERC in Zukunft unterbinden. Schatzmeister Valentin: “Wir stecken nicht viel Geld, Zeit und Kraft in die Ausbildung von Talenten, die dann fertig ausgebildet mit 16 Jahren nach Mannheim wechseln. Wenn ich lese, dass es das Mannheimer Nachwuchstalent Marcel Goc in die NHL geschafft habe, ruft dies bei mir nur ein müdes Lächeln hervor.“



So wird der SERC die Bemühungen um die Nachwuchsarbeit weiter vorantreiben, um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Dabei sind alle Jungen und Mädchen ab dem Jahrgang 1997 und jünger herzlich willkommen, das Eishockeyspielen an einem der erfolgreichsten Nachwuchsstandorte Deutschlands zu erlernen. Eine erste Kontaktaufnahme ist per Email an [email protected] oder telefonisch unter 07720/65429 möglich.