Mangelnde Konsequenz kostete zwei PunkteIserlohner EC

Zweimal kreuzten die Young-Roosters am Wochenende die Schläger mit Dresden. (Foto: Verein)Zweimal kreuzten die Young-Roosters am Wochenende die Schläger mit Dresden. (Foto: Verein)
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Zu Beginn der ersten Partie agierten beide Mannschaften sehr nervös und Dresden konnte sich anfangs nur durch häufige Befreiungsschläge befreien. Von außen wirkte das Spiel der Gastgeber wenig koordiniert doch trotzdem kamen schöne Tore zustande und sorgten für ein eindeutiges Ergebnis. Nach einem 2:0 im ersten Drittel brachte ein Doppelschlag in der 35. Minute den Vorentscheid. Kristof Kelsch traf nach einem schnellen Konter in einer zwei auf eins Situation die richtige Entscheidung und erhöhte auf 3:0. Ehe sich die Eislöwen davon erholen konnten versenkte Lennart Stanschewski noch in derselben Minute den Puck im Dresdner Tor.

Dresden kämpfte bis zur letzten Minute aufopfernd aber die Iserlohner Verteidigung  unter der Regie des Schlussmannes vereitelte jegliche Gegentore. Am Ende trennten sich die Mannschaften mit einem 5:0 und Tom Patrik Schäfer konnte den ersten Shutout seiner ersten DNL2-Saison für sich verbuchen.

Tore: 1:0 (11.) Tambosi (T.L.Schäfer, Stanschewski), 2:0 (17.) Zanet (Zeitler, Klinke), 3:0 (35.) Kelsch (Zanet), 4:0 (35.) Stanschewski (Klinke), 5:0 (45.) Kraft (Verhorst). Strafen: Iserlohn 33, Dresden 8.

Am Sonntag schafften es die Dresdner den Iserlohnern ihr Spiel aufzudrücken. Zwar nahmen die Eislöwen anfangs wieder einige Icings in Kauf aber geduldig verwickelten sie die Blau/Weißen häufig in Zweikämpfe, so dass im ersten Drittel nur ein einziges Tor zustande kam. Die Taktik der Gäste schien aufzugehen, denn es gesellten sich des öfteren zu dem Kampf um die Scheibe unnötige Strafen auf Iserlohner Seite, die schließlich im Mittelabschnitt den Ausgleich zur Folge hatten.

Nach 46 Minuten kämpften sich die Young Roosters zu einem 2:2 zurück, aber eine erneute Strafe und ein unglückliches Foul mit entsprechend großer Strafe bedeutete die letzten zweieinhalb Minuten in doppelter Unterzahl zu agieren was einen Siegtreffer nahezu unmöglich machte. In der anschließenden Overtime, weiterhin in Unterzahl, verteidigte das Team von Klaus Schröder das Ergebnis konnte aber im Penaltyschießen das Match nicht mehr für sich entscheiden.

In der Nachbetrachtung der beiden Spiele befand der Coach, dass der Sieg am Samstag verdient gewesen war und der Shutout von Tom Patrik Schäfer ihn sehr freut. Am Sonntag ließ die Mannschaft konsequenteres Auftreten vermissen und war im Forechecking einfach zu harmlos, was am Ende zwei Punkte kostete.

Tore: 1:0 (10.) Verhorst (Kraft, Kelsch), 1:1 (36.) Pospisil (Saakyan, Freitag), 2:1 (45.) Daschinger (Göbel), 2:2 (47.) Kraft (Kelsch), 2:3 (65.) Eberth (PS). Strafen: Iserlohn 37, Dresden 8.