Krefelder Traumstart in die DNL-Play-offs

Krefelder Traumstart in die DNL-Play-offsKrefelder Traumstart in die DNL-Play-offs
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Vom Auftaktbully an zeigten sich die Hausherren bissiger, denn in den ersten Minuten fand das Spiel fast ausnahmslos im Abwehrdrittel der Kaufbeurer statt. Als dann in der 8.Minute eine Strafe gegen Kaufbeuren angezeigt wurde, patzten die KEV-Akteure. So stand plötzlich neben sechs Feldspielern auch noch Torwart Friedrich Hartung auf der Spielfäche. Entsprechend ging es mit vier gegen vier weiter, wo Kaufbeuren eine Minute später durch Markus Eisenschmidt zum überraschenden 1:0 kam. Danach beschränkten sich die Gäste dem Druck der Krefelder standzuhalten und auf Konter zu lauern. Beide Vorhaben scheiterten, denn als Krefeld in der 12.Minute erstmals mit einem Mann mehr auf dem Eis stand. Wurde Max Schielke von seinem Verteidigerkollegen Oliver Mebus bestens bedient, um das längst fällige 1:1 zu  erzielen. Kurz vor der ersten Pause hatte der KEV zahlreiche Chancen zur Führung, bei denen zweimal der Pfosten im Weg stand.

Im Mittelabschnitt eröffnete dann Robin Steenssens (22.) mit einem weitere Überzahltor des KEV auf 2:1 für die Gastgeber, die sich danach in einem regelrechten Spielrausch wiederfanden. Selbst eine Strafe gegen Julius Bauermeister wegen Hakens konnte die schwarz-gelben Kufencracks nicht
stoppen. Abermals war es Robin Steenssens, der in der 24.Minute die schwarze Hartgummischeibe über die Torlinie bugsierte. Eine Minute später brach ein platzierter Schuss von Oliver Mebus zum 4:1 wohl endgültig die Gegenwehr der Gäste. Nun ging es fast Schlag auf Schlag, den der KEV setzte Kaufbueren immer mehr zu. Eine weitere Strafe der Kaufbeurer wurde von Denis Shevyrin (27.) erbarmungslos zum 5:1 ausgenutzt. Kaufbeuren kam danach zwar mal wieder zur einer eigenen Torchance, die jedoch KEV-Torwart Fredirich Hartung zu verhindern wusste. Quasi im Gegenzug fiel dann das 6:1 durch Adam Domogalla (29.). Danach schaltete der KEV einen Gang zurück, so dass  Kaufbeuren auch wieder in die Nähe des Krefelder Tores kam. Das 6:2 konnte man aber getrost als Schönheitsfehler auf Krefelder Seite abhaken, den kurz vor dem Drittelende erhöhten Daniel Kunce (39.) und Dennis Swinnen (40.) auf 8:2.

Auch ein Kaufbeuerer Torwartwechsel im Abschlussdrittel konnte nicht verhindert, dass es für die Gäste aus Bayern noch zweistellig werden würde. Zwar gewann das Spiel nun an Härte, die Überzahlsituationen wurden aber nur vom KEV genutzt. Zunächst machte Max Schielke bei fünf gegen drei in der 50.Minute das 9:2 und als dann jeder der 214 anwesenden Zuschauer dachte, es wird kein Tor mehr fallen, schlug Dennis Swinnen (56.) zum 10:2 zu. Kaufbeuren versuchte nun das Spiel noch einigermaßen über die Bühne zu bringen doch es reicht nicht aus. Der KEV machte in den letzten beiden Minuten das Dutzend durch Raphael Niederehe (59.) und Patrick Klöpper (60.) noch voll. „Nach dem ersten Drittel hatten wir eine mangelnde Chancenverwertung. Aber ab dem zweiten Drittel passte einfach alles. In Kaufbeuren wird uns allerdings eine ganz andere Mannschaft erwarten“,  weiß KEV-Trainer Ralf Hoja, dass es noch ein harter Weg für den Einzug ins Halbfinale werden wird.