Krefelder DNL-Team weiterhin auf Talfahrt

Krefelder DNL-Team weiterhin auf TalfahrtKrefelder DNL-Team weiterhin auf Talfahrt
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Am Samstag gegen Kaufbeuren hielten die Krefelder Jungs lange Zeit mit und hatten mit dem 1:0 durch Daniel Kunce (4.) sogar den besseren Start. Doch die Freude währte nicht lange, denn gut eine Minute später kam Kaufbeuren zum 1:1-Ausgleich. Trotz zahlreicher Chancen auf Krefelder Seite blieb es auch bei diesem Ergebnis. Im zweiten Drittel nutzte Kaufbeuren gleich in der 21.Minute ein Überzahlspiel zum 2:1.  Sieben Minuten später hatte der KEV dann Glück, dass Friedrich Hartung eine Penalty der Gastgeber parieren konnte. Hoch her ging es dann im Schlussdrittel, wo zunächst Daniel Kunce mit seinem zweiten Treffer das 2:2 in der 42.Minute markierte. In der 50. Minute erhitzen sich dann die Gemüter, nachdem die  Hauptschiedsrichter Adam Domogalla nach einem Check von Hinten in die Kabine schickten. Als dann auch noch Denis Shevyrin für zwei Minuten vom Eis musste, kamen die Kaufbeurer in doppelter Überzahl zum 3:2 und kurze Zeit später sogar zum 4:2. Der KEV drückte zwar nochmals auf das Tempo, kam aber nur noch 22 Sekunden vor Spielschluss zum 4:3-Anschlusstreffer. 

Die Partie gegen Füssen begann genauso wie gegen Kaufbeuren. Der KEV kam durch Oliver Mebus in der 5.Minute in Führung, fing sich aber im Gegenzug gleich das 1:1 ein. Im zweiten Drittel hieß es dann zwar 2:1 für Füssen, jedoch kontrollierten die Krefelder Spieler schnell wieder das Spielgeschehen auf dem Eis und gingen entsprechend durch die Tore von Max Schielke, Daniel Kunce und Tibor Uglar verdient mit 4:2 in Führung. Dusslige Fehler bis zur zweiten Pausensirene brachten den Gastgebern nicht nur zwei Tore, sondern auch den Ausgleich zum 4:4, wobei der Ausgleichstreffer sogar noch eine Sekunde vor Ablauf der Zeit fiel. Bis zur Hälfte des letzten Drittel sah es dann nochmals gut für den KEV aus, der erst durch Daniel Kunce (45.) mit 5:4 in Front ging und in der 51.Minute sogar nochmals durch Denis Shevyrin mit 6:5. Doch danach nahm das Schicksal seinen Lauf. Nach dem 6:6 in der 52.Minute fehlte den Krefeldern einfach das Scheibenglück nach vorne, während Kaufbeuren mit den Treffern zum 7:6 und 8:6 den Todesstoß ansetzte. Da machte auch das Empty-Net-Goal in der letzten Minute nicht mehr fiel aus. „Gegen Kaufbeuren hat uns die umstrittene Spieldauerstrafe von Adam Domogalla das Genick gebrochen und heute gegen Füssen haben wir uns selber geschlagen“, zeigte sich KEV-Trainer Ralf Hojas nach dem bayrischen Wochenende ziemlich enttäuscht.