Krefelder DNL-Team rückt auf Platz fünf vorKrefelder EV

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Bereits im ersten Drittel der Partie am Samstagabend zeigten die Gastgeber, dass sie nicht gewillt waren, Gastgeschenke an das Krefelder Team zu verteilen. Die Süddeutschen kamen gut aus der Kabine und boten eine ordentliche Partie gegen das engagierte Team aus Krefeld. Die Krefelder Jungs hielten zunächst gut dagegen, kassierten dann aber in der 13. Spielminuten das 0:1 in eigener Unterzahl. Mit dieser knappen, aber dennoch nicht unverdienten Führung für Rosenheim ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel drehten die Jungs von KEV-Trainer Elmar Schmitz dann auf. In der 24. Minute besorgte Kevin Neumüller auf Zuspiel von Manuel Todam und Janek Seemann den verdienten Ausgleichstreffer und knapp zwei Zeigerumdrehungen später, musste sich der Rosenheimer Schlussmann erneut geschlagen geben. Nach wunderschöner Vorarbeit durch Balazs-Szablolcz Peter und Kevin Neumüller war diesmal Maximilian van Hees erfolgreich und brachte seine Farben mit 2:1 in Front. Die Krefelder erspielten sich mit schönen Kombinationen etliche Hochkaräter und bereits in der 28. Spielminute war der Puck erneut im Starbulls Kasten untergebracht. Janek Seemann bediente Manuel Todam, der den Puck gekonnt zum 3:1 ins gegnerische Netz beförderte. Die Rosenheimer ließen zu diesem Zeitpunkt Wille und Laufbereitschaft vermissen und wurden in der 32. Spielminute erneut für ihre Passivität bestraft. Auf Zuspiel von Lucas Leuschner und Marcel Pfänder ließ Balazs-Szablolcz Peter sein Können aufblitzen und es stand 4:1 aus Krefelder Sicht. Mit 21:11 Torschüssen und einer drei Tore-Führung für den KEV ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt der Partie hatten die Gastgeber einige gute Chancen, wussten sie jedoch nicht zu nutzen. Das Krefelder Team war auch in diesem Drittel überlegen und kam in der der 49. Spielminute durch Julius Bauermeister zum 5:1. Als dann in der 55. Spielminute der Krefelder Sven Michael Rutsatz in eigener Überzahl nach Vorlage von Gregor Kubail und Tristan Möbiuss gar das 6:1 erzielen konnte, war das erste Aufeinandertreffen entschieden. Rosenheim konnte zwar 61 Sekunden vor Ablauf der offziellen Spielzeit auf 2:6 verkürzen, doch mehr als Ergebniskosmetik war dieser Treffer nicht. Ein Schussverhältnis von 45:29 für das Krefelder Team zeigt, dass dieser Sieg mehr als hochverdient war.

Wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen begannen die Starbulls Rosenheim gut und lagen bereits in der achten Spielminute mit 1:0 vorn. Zwar hatten die Krefelder im weiteren Verlauf mehr Spielanteile im ersten Durchgang, doch ein Treffer wollten den Schwarz/Gelben nicht gelingen. Mit einer 1:0-Führung für Rosenheim ging es in die erste Drittelpause.

Auch im zweiten Drittel starteten die Süddeutschen gut und legten in der 24. Spielminute durch ein Tor in eigener Überzahl auf 2:0 nach. So schwer die Krefelder bis zu diesem Spielstand ins Spiel kamen, umso stärker wurden sie nach dem zwei Tore Rückstand. Lucas Leuschner besorgte in der 27. Spielminute nach Vorarbeit durch Balazs-Szabolcz Peter und Mike Schmitz den Anschlusstreffer zum 1:2 und etwas mehr als vier Minuten später glich das Krefelder Team den Rückstand aus. Auf Zuspiel von Kevin Neumüller und Kevin Orendorz war es Marcel Pfänder, der die Hartgummischeibe im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Mit einem leistungsgerechten 2:2 Unentschieden ging es in die zweite Drittelpause.

Elf Sekunden nach Beginn des letzten Drittels klingelte es erneut im Rosenheimer Tor. Janek Seemann ließ dem Starbullsgoalie keine Abwehrchance und brachte den KEV erstmals in Führung. Als Krefeld in der 45. Spielminute durch Julius Bauermeister gar mit 4:2 in Führung ging, schien auch dieses Spiel eine positive Wendung zugunsten der Gäste zu nehmen. Doch die Rosenheimer kämpften sich zurück kamen nur 30 Sekunden nach dem Krefelder Treffer zurück ins Spiel. Die Starbulls witterten nun die Chance zum Ausgleich und setzten die Krefelder Hintermannschaft unter Druck. In der 51. Spielminute wurde der aufopferungsvolle Kampf der Gastgeber mit dem Ausgleich zum 4:4 belohnt. Daraufhin nahm KEV-Trainer Elmar Schmitz eine Auszeit, um sein Team auf die verbliebene Spielzeit einzustellen. Die Ansprache trug nach nur 30 Sekunden Früchte und Maximilian van Hees stellte nach Vorarbeit von Balazs-Szabolcz Peter und Lucas Leuschner den alten Abstand wieder her. Rosenheims Trainer Schädler versuchte in der Schlussphase noch einmal alles brachte einen sechsten Feldspieler für Goalie Weitzmann, doch zum erneuten Ausgleich reichte es nicht mehr. Mit sechs Punkten im Gepäck machte sich das Krefelder Team auf dem Heimweg.