Krefeld auch beim zweiten Spiel gegen Mannheim unterlegenKrefeld

Krefeld auch beim zweiten Spiel gegen Mannheim unterlegenKrefeld auch beim zweiten Spiel gegen Mannheim unterlegen
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Der KEV hielt wie am Vortag in den ersten Minuten gut mit, musste aber dann doch in der zwölften Minute nach einer schnellen Passstaffette der Mannheimer das 0:1 hinnehmen. Das 0:2 kurze Zeit später kam dann etwas unglücklich zustande, denn der Schuss des Mannheimers Kai Herprich fand von links außen genau zwischen der Schulter von KEV-Torwart Damon Bonness und dem Pfosten noch eine kleine Lücke auf den Weg ins Tor. Beim 0:3 in der 15. Minute zeigten die Gäste aus der Kurpfalz dann ihre läuferische Überlegenheit. Hinter dem Krefelder Tor kam der Pass genau auf den  heranlaufenden Lukas Laub, der freistehend und ohne Probleme zum Schuss kam.

Das zweite Drittel gestaltete sich auf Krefelder Sicht etwas besser. Gleich zu Beginn vergab Artem Klein mit einem Alleingang den Anschlusstreffer zum 1:3, kurz danach hatte Matthias Vostarek bei einem Konter in Unterzahl die nächste Möglichkeit auf dem Schläger. Als dann Christian Scharr nach einer kleinen Rangelei auf die Strafbank musste, sah es schon nach dem nächsten Tor der Mannheimer aus. Doch kaum war Scharr wieder auf dem Eis, waren es die Krefelder, die jubeln durften. Beim Konter über die rechte Seite von Robin Steenssens zu Artem Klein wurde Scharr bestens bedient, der mit einem trocken Schuss das 1:3 in der 30. Minute machte. Danach kam Krefeld besser ins Spiel. Vier Minuten später hatte Denis Shevyrin die große Chance zum 2:3, er wurde aber durch den glänzend positionierten Kevin Reich im Mannheimer Tor noch dran gehindert. Auch sein Krefelder Gegenüber Damon Bonness nutze in der 37. Minute die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Kurze Zeit danach war er aber beim vierten Treffer der Mannheimer machtlos.

Im letzten Drittel  hielt die KEV-Abwehr nur sieben Minuten dicht. Der KEV hatte so gerade eben eine Unterzahl erfolgreich überstanden da hieß es schon 1:5. Auch beim 1:6 in der 50. Minute konnte Damon Bonness nicht viel halten, denn ein eigener Mitspieler versperrte ihm die Sicht beim Schuss von Parker Tuomie. Dass das 1:7 eine Minute später nach einem gehaltenen Abpraller fiel, passte dann irgendwie zum Spiel. „Phasenweise war unser Spiel diesmal besser als am Vortag. Aber das war nicht das, was wir uns als Trainer vorgestellt hatten“, sagte KEV-Trainer Ralf Hoja nach dem schlechten Saisonstart seiner Mannschaft, die nach vier Spielen mit null Punkten am Tabellenende steht.