KEV wieder in der Erfolgsspur

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Die Partie in der Bundeshauptstadt begann zunächst nicht so recht nach dem Geschmack der Seidenstädter. Die Eisbären dominierten das Geschehen auf dem Eis und gingen in der zwölften Minute auch entsprechend mit 1:0 in Führung. Zu dieser Zeit konten sich der KEV bei seinem Torhüter Marvin Cüpper bedanken, dass der Rückstand nur ein Tor betrug. Immer wieder glänzte der Nationaltorhüter der Schwarz-Gelben mit zahlreichen Saves.

Im zweiten Spielabschnitt kam dann mehr Bewegung ins Krefelder Spiel. Die Scheibe wurde richtig nach vorne laufen und dem Gegner im Gegenzug wenig Platz zur Entfaltung gelassen. Dies wurde mit dem 1:1 durch Tom Giesen in der 30.Minute belohnt. Der KEV hätte nach 40 Minuten sogar in Führung gehen können, jedoch rettete gleich dreimal der Pfosten die Berliner vor einem Rückstand.

So ging es mit 1:1 ins letzte Drittel, in dem Krefeld seine dritte Überzahl endlich mal erfolgreich bejubeln konnte. Abermals war es Tom Giesen, der nach 45 Minuten sein Team mit 2:1 in Front brachte. Doch kaum war der Jubel verhallte, kassierte Dennis Appelhans in der 48.Minute eine Strafzeit, die Berlin keine 20 Sekunden später mit dem 2:2 bestrafte. Anstatt die Köpfe hängen zu lassen, ging nun ein Ruck durch den arg dezimierten Kader des KEV. In der 55. Minute gelang es Christian Kretschmann, den Berliner Torhüter mit einem Rückstandschuss zum 3:2 zu überwinden. Kurz vor Ende nahm Berlin zwar noch eine Auszeit, die half jedoch nicht viel. Nach einem Bully im Berliner Abwehrdrittel kam der Puck zu Andreas Pauli, der 34 Sekunden vor der Schlusssirene den Krefelder Auswärtssieg endgültig klar machte. „Das war heute eine bravoröse Mannschaftsleistung, bei der jeder unserer Jungs gekämpft und nicht aufgegeben hat“, freute sich Co-Trainer Uwe Schaub nach dem Spiel über die drei Punkte an der Spree.