KEV verschenkt Punkt in der DNLKrefelder EV

KEV verschenkt Punkt in der DNLKEV verschenkt Punkt in der DNL
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Die Akteure des KEV wirkten im ersten Drittel sehr nervös. Nachdem in der achten Minute so gerade eben noch eine doppelte Unterzahl überstanden wurde, trafen die Regenburger kurze Zeit später noch  mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 0:1. Der KEV benötigte einige Zeit, um sich zu sammeln. Ab der zwölften Minute folgte eine Drangperiode auf das Regensburger Tor, doch die Angriffsbemühungen verpufften immer wieder. Als dann Friedrich Hartung gleich zweimal in der 15. Minute retten musste, konnte der Krefelder Anhang kaum aufatmen, denn im dritten Versuch trafen die Regensburger zum 0:2. Kurz vor Ende des ersten Drittels nutzte der KEV dann seine erste überzahl zum 1:2. Julius Bauermeister reagierte drei Sekunden vor der Sirene am schnellsten, als er auf der Luft den Puck mit dem Schläger über die Torlinie beförderte.

Das Mitteldrittel war dann mehr gekennzeichnet durch die Angriffsbemühungen des KEV, doch die Krefelder Stürmer machten sich zum Teil das Leben selber schwer. Der EVR dagegen konzentrierte sich zunehmend auf das Konterspiel. Bei einem Gewühl vor dem Regensburger Tor war dann in der 33. Minute  David Bineschpayouh zur Stelle, der den Puck zum inzwischen verdienten 2:2-Ausgleich über die Torlinie stocherte. In der 37.Minute erhitzten sich dann etwas die Gemüter auf beiden Seiten, da die Regensburger Julian Lautenschläger  und Kevin Schmitt den körperlichen Schlagabtausch mit Kevin Neumüller suchte. Nachdem alle drei Spieler  auf der Strafplatz genommen hatten, wurde es noch voller auf der Strafbank. Kurze Zeit danach fanden zwei wietere Akteure beider Mannschaften ihren Platz auf der Strafbank. Während es auf der Strafbank voll war, sah es auf dem Eis leer aus. Die größte Chance zum nächsten Treffer hatte eine Minute vor der Pause dann noch Christian Scharr, der den Pofsten traf.

Im letzten Drittel lief dann das Spiel des KEV endlich mal flüssiger. Die Pässe zum Mitspieler kamen an und brachten Krefeld druckvoller nach vorne. In der 46. Minute stand dann Mathias Vostraek genau an der richtigen Stelle, um das 3:2 zu machen. Der KEV war nun drauf und daran mit dem 4:2 die Entscheidung herbeizuführen. Doch als zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit der Puck fahrlässig in der neutralen Zone vertändelt wurde, kam Regensburg im Konter zum 3:3-Ausgleich. Nachdem die fünfminütige Overtime torlos blieb, musste das Penaltyschiessen die Entscheidung herbeiführen. Hier behielt dann Denis Shevyrin im zweiten Durchgang die Nerven, während KEV-Torwart Friedrich Hartung alle Versuche der Regensburger abwehren konnte. „Mit dem heutigen Spiel bin ich zufreiden, auch wenn wir einen Punkt verloren haben. Das sah im letzten Drittel schon wieder wie Eishockey aus“, sagte KEV-Trainer Ralf Hoja nach dem Spiel.