KEV verliert Torfestival in BerlinDNL: Krefelder EV

KEV verliert Torfestival in BerlinKEV verliert Torfestival in Berlin
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Dass die Mannschaft vom Trainergespann Ralf Hoja und Uwe Schaub am Ende mit 5:8 (2:1, 1:4, 2:3) am Ende das Nachsehen im Berliner Wellblechpalast hatte, lag vor allem an den letzten Minuten des zweiten Drittels.

Die Berliner gingen in der  zweiten Minute zwar früh mit 1:0 in Führung, doch es war der KEV, der in der Folge das Spiel im Griff hatte und durch Tore von Julius Bauermeister (6.) und  Artem Klein (15.) mit 2:1 in die erste Pause ging. Als dann Denis Shevyrin gleich nach Wiederbeginn das 3:1 markierte, sah es besser denn je für die Krefelder aus. Durch den Anschlusstreffer zum 3:2 in doppelte Überzahl kamen die Berliner jedoch wieder ran. Ab der 38. Minute kam es dann ganz bitter für den KEV.  Innerhalb von zwei Minuten drehten die Gastgeber  die Partie vom 3:2 in ein 3:5 gegen Krefeld. „In dieser Phase hat es bei uns überhaupt nicht gestimmt. Angefangen vom Torwart und den Verteidigern bis hin zu den Stürmen. Die waren alles nicht bei der Rolle“, schimpfte KEV-Trainer Ralf Hoja nach der Partie. Sein Team war allerdings in den letzten 20 Minuten gewillt, das Spielfeld auf dem Eis nicht ganz kampflos abzugeben. Obwohl Berlin  in der 43.Minute auf 6:3 erhöhte, gelang es durch Balacz Peter (46.) den Abstand wieder auf zwei Tore zu verkürzen. Auch nach dem 7:4 eine Minute später übte der KEV weiterhin Druck auf Berlin aus. Das 7:5 durch Artem Klein (55.) ließ wieder etwas Hoffnung aufkommen. Doch ein weiteres Krefelder Tor wollte einfach nicht mehr fallen. So verhinderte der Pfosten, das Kevin Neumüllers Schuss die Partie nochmals hätte spannend werden lassen. Stattdessen nutzte Berlin in der letzten Minute die Chance, mit einem Empty-Net Goal den 8:5-Endstand zu markieren.

„Das war heute kein tolles Spiel. Wir haben zum größten Teil mit den Berlinern mitgehalten, das gibt mit etwas Hoffnung für die kommenden Aufgaben“, bilanzierte Hoja nach der Partie.