KEV verliert gegen Niederberger

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Die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja begann von der ersten Minute an engagiert und gab immer wieder Gas nach vorne. Doch immer wieder war Matthias Niederberger wie die chinesische Mauer im Düsseldorfer Kasten, die nicht zu überwinden war. In der elften Minute jubelte dann erstmals der KEV. Pascal Zerressen hatte von der blauen Linie abgezogen und der Puck hatte den Weg durch Freund und Feind den Weg in Netz. Schiedsrichter Zsolt Heffler gab zwar zunächst den Treffer, revidierte jedoch nach Rücksprache mit seinem Linesman seine Entscheidung, da ein angeblich hoher Stock von Lars Grözinger dem Treffer voran gegangen war. Danach entwickelte sich eine Partie, in der beide Torhüter im Blickpunkte standen, denn Krefelds Marvin Cüpper stand seinem Gegenüber Niederberger in nichts nach.

Im zweiten Drittel übernahm der KEV das Kommando und spielte die Gäste aus der Landeshauptstadt quasi an die Wand. In der 24. Minute lag erneut der Torjubel auf den Lippen des Krefelder Anhangs. Doch diesmal rettete der Pfosten für den schon geschlagenen Niederberger. In der 30. Minute stand der Düsseldorfer hingegen mit seiner Fanghand nach einer großen Krefelder Möglichkeit genau richtig. In den letzten fünf Minuten des zweiten Spielabschnitt ging es Sturmlauf um Sturmlauf in Richtung Düsseldorfer Tor, der Puck wollte aber nicht rein. Da half es auch wenig, dass nach 40 Minuten ein Schussverhältnis von 35:14 für den KEV stand.

Das letzte Drittel begann zwar wieder mit einer Krefelder Überlegenheit, Das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Marvin Deske nutzte in der 47. Minute die Unordnung in der Krefelder Abwehr zum überraschenden 0:1. Und es kam noch schlimmer. Nachdem in der 51. noch der Pfosten das 0:2 verhinderte, war keine 30 Sekunden später Daniel Fischbuch zu Stelle. Der Düsseldorfer Stürmer fing einen Pass von Lorenzo Maas ab und ließ Marvin Cüpper mit seinem anschließenden Schuss in obere Eck zum 0:2 keinerlei Chance. In den verbleibenden Minuten setzte der KEV dann alles auf eine Karte und wurde vier Minuten vor Ende endlich mal belohnt. Tom Giesen stand nach einem Schuss von Marc Schaub zur Stelle und staubt zum 1:2 ab. Die restliche Zeit fand dann nur noch im Düsseldorfer Abwehrdrittel statt. Doch auch die Herausnahme des Torhüters nutzte dem KEV nicht mehr viel. Das Düsseldorfer Tor war bis zur Schlusssirene wie verriegelt. „Meinen Jungs kann ich keinen Vorwurf machen. Die haben für diesen kleinen Kader eine sehr gute Leistung geboten, wurde aber nicht belohnt“, beurteilte KEV-Trainer Hoja die Partie mit einem lachenden und einem weinenden Auge.