KEV sichert Platz zwei in der DNL

KEV sichert Platz zwei in der DNLKEV sichert Platz zwei in der DNL
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Die DEG von Beginn an mehr Biss und Engagement auf dem Eis und ging in der fünften Minute durch Felix Wolter mit 1:0 in Führung. Der KEV hingegen kam in den ersten 20 Minuten zwar auch zu zahlreichen Chancen, vermochte diese jedoch nicht zu nutzen. Im zweiten Drittel waren die Schwarz-Gelben mit den Gedanken wohl noch in der Kabine geblieben, denn eine Unaufmerksamkeit nutzte Manuel Strodel nach 55 Sekunden zum 2:0 für Düsseldorf. Doch so ganz aufgeben wollte der KEV nicht und kam durch einen schönen Schuss von Yannick Preuss in der 30. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer. Mit Beginn des letzten Drittels schwanden dann so langsam die Kräfte auf der Düsseldorfer Seite. Der KEV fuhr Angriff um Angriff, in dessen Mittelpunkt sich der DEG-Torhüter Felix Bick mit zahlreichen Paraden hervor tat. In der 55. Minute gelang es dann abermals Yannick Preuß, den Düsseldorfer Schlussmann zu überwinden. Sein Schuss von links neben dem Tor fand den Weg am hinteren Pfosten, von wo aus die schwarze Gummischeibe ins Netz trudelte. Nun war der KEV am Drücker, aber die Führung wollte nicht fallen. Als dann auch noch Dennis Appelhans in der 57. Minute auf die Strafbank musste, geriet Krefeld arg in Bedrängnis. Allerdings schien es sich bei der DEG nicht rumgesprochen zu haben, dass der KEV auch ein gefährliches Unterzahlspiel hat. Im eigenen Drittel schickte Christian Kretschmann seinen Sturmpartner Lars Grözinger auf die Reise, der den Konter zwei Minuten vor dem Ende eiskalt zum 3:2 abschloss. Die DEG wirkte danach konfus und kassierte sogar noch zwei Zehn-Minuten-Strafen wegen Beleidigung.

Dem KEV war dies egal, denn nach dem Spielende war klar, dass der zweite Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen war. „Wir haben heute eine hohe Fehlerquote an den Tag gelegt. Vor allem im Abwehrbereich waren wir ziemlich offen. In den Play-offs können wir uns so etwas nicht erlauben“, analysierte KEV-Trainer Ralf Hoja nach dem Spiel mit dem Wissen, dass noch viel Arbeit auf ihn zu kommen wird.