KEV kam gegen Mannheim mit 1:13 unter die RäderKrefelder EV

KEV kam gegen Mannheim mit 1:13 unter die RäderKEV kam gegen Mannheim mit 1:13 unter die Räder
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Lediglich in den ersten sechs Minuten konnten die Krefelder gegen den amtierenden Deutschen Meister, der mit einem recht jungen Team antrat, mithalten. Nachdem die Krefelder Abwehr in der 6.Minute nicht so richtig auf der Höhe war, sorgte der von links kommende Mannheimer Janik Möser, dass sein Mannschaftskollege Tim Bender frei vor dem Krefelder Tor mit der Rückhand zum 0:1 einnetzen konnte. Der Uhrzeiger hatte noch nicht einmal seine ganze Drehung gemacht, da stand es schon 0:2. Die beiden Treffer verfehlten ihre Wirkung nicht, denn das Spiel des KEV brach nun ganz und gar zusammen. Nach vorne hinten kam überhaupt kein Sturmlauf mehr zusammen, während die Abwehr immer mehr einem Hühnerhaufen glich. Nach Belieben schlugen die Gäste aus Mannheim bis zur Pause mit vier weiteren Toren zu.

Wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten, da machten die Mannheimer gleich in der ersten Minute des zweiten Drittels mit dem 0:7 weiter. Die Krefelder hingegen hatten überhaupt nichts mehr entgegen zu setzen. Ein individueller Abwehrfehler führte gar zum 0:8 in der 23.Minute. Als dann der Puck vom Pfosten aus drei Minuten später zum 9.Mal in Krefelder Tor trudelte, wechselte KEV-Trainer seinen Torwart Friedrich Hartung, der bei allen Treffern keine Cahcne hatte,  durch Damon Bonness aus. Dieser hat gleich in der ersten Aktion keine Chance sich auszuzeichnen, denn da hieß es schon 0:10. Im weiteren Verlauf verhinderte Bonness aber mit einigen Glanzparaden weitere Gegentore. An den nächsten beiden Toren zum 0:11 (28.) und 0:12 (35.) war er jedoch schuldlos. Kurz vor der zweiten Pausensirene durfte dann doch auch mal der Krefelder Anhang jubeln, denn Balacz Peter gelang es in der 40.Minute der Krefelder Ehrentreffer zum 1:12.

Das im letzten Drittel nicht mehr so viele Tore, sondern nur ein fiel, lag zum einen daran, dass Mannheim einen Gang zurück geschaltet hatte. Auf Krefelder Seite verdiente sich hingegen Damon Bonness Bestnoten, der ein ums andere Mal weitere Treffer verhinderte. „Die Mannheimer waren läuferisch und von der Aufgabenfassung her wesentlich besser als wir. So etwas hat uns heute gefehlt. Das war eine ganz bittere Vorstellung heute von uns“, sagte KEV-Trainer Ralf Hoja  nach dem Spiel.