KEV ist in keiner guten Form

KEV ist in keiner guten FormKEV ist in keiner guten Form
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Auch der Ausfall von Kapitän Marc Schaub (Pferdekuss) und Pascal Zerressen (Krefeld Pinguine) im Spiel gegen Bad Tölz dürfte keine Ausrede dafür sein, dass es gegen die Bayern nicht mehr als einen Kampfsieg zu sehen gab. Gleich die erste Überzahlsituation sorgte in der neunten Minute durch den Treffer von Oliver Mebus für die Krefelder Führung. Doch anstatt mit dem 1:0 mehr Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen, tat sich der KEV schwer diese auszubauen. Nachdem in der 17. Minute eine eigene Unterzahl problemlos überstanden war, kam Bad Tölz zum 1:1-Ausgleich. Zwei Minuten vor der ersten Drittelpause zog Dennis Appelhans von der blauen Linie ab, den Abpraller nutzte Lars Grözinger zum 2:1.

Im zweiten Drittel präsentierte sich Krefeld ohne die Souveränität der vergangenen Wochen. Der KEV machte sich das leben selber schwer, die Tölzer Abwehr zu knacken. Der abermalige Ausgleich der Gäste zum 2:2 in der 24. Minute tat seinen Rest dazu. Erst in der 37. Minute gelang es Lars Grözinger, seine Farben wieder in Front zu bringen. Der letzte Spielabschnitt war dann geprägt von vielen Torchancen auf beiden Seiten. 30 Sekunden vor dem Spielende konnte der Krefelder Anhang dann endgültig aufatmen. Christian Kretschmann bekam die Scheibe im Mitteldrittel und setzte mit einem platzierten Schuss den Puck zum 4:2-Endstand ins leere Tölzer Tor.

„Wir haben uns in der jetzigen Verfassung schwer gegen Tölz getan. Wenigstens ist mit dem Sieg der Sonntag etwas gerettet“,weiß KEV-Trainer Ralf Hoja um die kommenden Aufgaben sein Team wieder richtig auf die Beine zu bekommen.

Bei der 4:6-Niederlage gegen Riessersee bot der KEV eine seiner schlechtesten Saisonleistungen auf eigenem Eis. Dabei hatte die Partie gegen die Garmischer recht gut für die Schwarz-Gelben angefangen. Lars Grözinger nutzte in der vierten Minute einen Pass von Andreas Pauli zum 1:0. Eine Minute später sah es nach dem 2:0 durch Raphael Niederehe schon fast so aus, als ob der KEV gegen die Gäste aus Bayern einen leichten Spaziergang haben würde. Doch das war nicht der Fall. Zwar konnte Marc Schaub nach dem 2:1 durch ein Garmischer Überzahltor in der achten Minute den alten Toreabstand drei Minuten später wieder herstellen, mit
der Krefelder Herrlichkeit auf dem Eis was es dann aber auch. Die Krefelder Spieler bekamen immer wieder gegen die hinten sehr dicht stehende Riesserseer Abwehr ein ums andere Mal Probleme und luden im Gegenzug die Gäste zum Toreschießen ein. In der 13. Minute fiel entsprechend das 3:2.

Im zweiten Drittel zeigte sich dann, dass die KEV-Spieler ihre Köpfe nicht frei hatten und zu eigensinnig spielten. Zwischen der 31. und 33. Minute ging Riessersee nicht ganz unverdient mit 4:3 in Front. Hoffnung auf Krefelder Seite, dass es doch noch eine Wende zum besseren geben würde, kam dann nach dem 4:4 durch Marc Schaub in der 35. Minute auf.

Doch irgendwie fehlte das entscheidende Signal. Riessersee zog das Spiel mehr in die Breite auf und konterte den KEV klassisch aus. Dem 4:5 in der 50. Minute ließen sich zwölf Sekunden vor Spielende noch ein Empty-Net Goal zum 4:6 folgen. „Den zweiten Platz können wir uns abschminken. Jetzt gilt es für uns Platz drei zu sichern“, war nach der Partie von einem sichtlich frustierten KEV-Trainer Ralf Hoja zu hören.