KEV fehlte gegen Landshut das Glück

KEV fehlte gegen Landshut das GlückKEV fehlte gegen Landshut das Glück
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Von Beginn an legten beide Mannschaften ein hohes Tempo an den Tag. Hüben wie drüben gab es zahlreiche Chancen den ersten Treffer zu erzielen. Dieser war dann erst in der 17.Minute den Gästen aus Bayern vorbehalten. Adam Domogalla vertändelte den Puck im eigenen Drittel. Die Landshuter ließen sich das nicht zweimal sagen und nutzten die plötzliche Chance zum 0:1 durch Jan Kouba. Auch im Mittelabschnitt spielten beide Mannschaften mit offenem Visier und zeigten dabei auch ein sehenswertes Eishockey. Doch nach der Herausstellung von Artem Klein, der zwei Minuten wegen Beinstellens erhielt, waren es abermals die Gäste, die mit einem Überzahltor in der 38.Minute das 0:2 markierten. Keine Minute später machten es die Krefelder dem EVL gleich. Bei einem Mann mehr auf dem Eis wurde Verteidiger Maximilian Schielke passend frei gespielt. Gegen dessen Schuss war der im Landshuter Tor überragende Marco Eisenhut machtlos.

Im letzten Drittel hatten die Krefelder ihren Gegner dann größtenteils im Griff, jedoch haperte es an der Chancenverwertung. Als in der 48.Minute der Druck auf das Landshuter Tor nochmals erhöht wurde, klingelte es doch noch im Gästetor. Der Schuss von Kevin Orendorz fand den direkten Weg ins linke obere Eck. Danach machte der KEV weiter das Spiel, aber konnte einfach nicht die sich bietenden Chancen zur Führung nutzen. Im Gegenzug musste kurz vor Schluss auch KEV-Torhüter Friedrich Hartung all sein Können aufbieten, um das 2:2 über die Zeit zu retten. Dieser Spielstand hatte dann auch nach der fünfminütigen Overtime bestand. Im abschließenden Penaltyschießen machten die Gäste mit ihrem letzten Penalty durchAndrej Bires alles klar. Auf Krefelder Seite hatten zuvor Christian Kretschmann, Dennis Swinnen und Adam Domogalla nicht getroffen.

„Mit dem Spiel heute bin ich eigentlich zufrieden, nur mit dem Ergebnis nicht. Es hat heute die glücklichere Mannschaft gewonnen“, sagte KEV-Trainer Ralf Hoja.