Keine Punkte mit letztem AufgebotStarbulls Rosenheim

Keine Punkte mit letztem AufgebotKeine Punkte mit letztem Aufgebot
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Das Verletzungspech hatte in den letzten Tagen und Wochen bei den Starbulls gnadenlos zugeschlagen und so musste Trainer Thomas Schädler schon gewaltig improvisieren, um überhaupt die Mindestantrittsstärke zu erfüllen. Nach den Ausfällen der Verteidiger Tobias Thalhammer, Max Schädler und Andreas Nowak, sowie der Angreifer Leopold Tausch, Julian Karadakic und Marcel Weidler konnten die Rosenheimer in Berlin gerade noch drei Blöcke aufbieten.  Dabei spielte der etatmäßige Stürmer Manuel Hillinger in der Abwehr und durch den spielfreien Sonntag der ersten Mannschaft trat Dominik Daxlberger die Fahrt nach Berlin mit an.

Den Auftakt im ersten Vergleich verschliefen die Starbulls regelrecht, denn nach 2:53 Minuten kassierte Tom Pauker eine Strafzeit, 21 Sekunden später schlugen die Eisbären durch Dominik Lascheit zum ersten Mal zu. Auch das zweite Berliner Powerplay war kurz danach von Erfolg gekrönt: Daxlberger musste auf die Strafbank und Sven Ziegler markierte das 2:0. Dabei warnte Schädler seine Mannschaft noch eindringlich vor der Überzahlstärke der Berliner. In der sechsten Minute erhöhte Lascheit auf 3:0, womit bereits die Vorentscheidung gefallen war. „Da waren wir nur Zuschauer“, meinte Schädler, der keine Ausreden aufgrund der Verletztenmisere gelten lässt. Viel Pech hatte im ersten Drittel zudem Hillinger, an dessen Schlittschuh die Kufe brach, wodurch er nicht mehr weiterspielen konnte. In Unterzahltor verkürzte Pauker in Minute 18 auf 1:3, die mit einem starken Kader angetretenen Hauptstädter trafen im Mittelabschnitt durch Vladislav Filin in Überzahl zum 4:1, den Schlusspunkt zum 5:1 setzte Ole Olleff im letzten Drittel. „Wir waren läuferisch unterlegen und haben fast alle Zweikämpfe verloren“, so der Trainer.

Ein sehr gutes erstes Drittel lieferten die Rosenheimer im zweiten Vergleich am Sonntag ab und führten nach 20 Minuten durch einen Treffer von Benjamin Zientek in numerischer Überlegenheit mit 1:0. Doch im zweiten Spielabschnitt ereilte die Grün-Weißen dasselbe Schicksal wie tags zuvor im ersten Drittel. Die Eisbären setzten drei Nadelstiche in Form von drei Toren innerhalb von weniger als drei Minuten. Erst glich Reto Leonhard Schüpping aus (26.), Filin erzielte das 2:1 (28.) und Kai Wissmann netzte in der 29.Minute zum 3:1 ein, was auch den Zwischenstand nach 40 Minuten bedeutete. Nur 65 Sekunden nach Wiederbeginn zerstörte Ludwig Wild sämtliche Hoffnungen der Gäste, um vielleicht doch noch ins Spiel zurückzukommen. Zientek verkürzte zwar in der 51.Minute auf 2:4, in der 53.Minute war es allerdings Schüpping, der den alten 3-Tore-Vorsprung der Berliner wiederherstellte. Kurz danach kamen die Starbulls zu einem Überzahlspiel und Schädler ersetzte seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Mehr als ein Pfostenschuss war jedoch nicht drin. „Wir brauchen nichts schönzureden. Mit solchen Leistungen wie in Berlin sind wir nicht in Play-off-Verfassung und die Saison könnte schnell zu Ende gehen“, fand der Trainer deutliche Worte.

Nach den beiden Niederlagen rutschten die Starbulls in der Tabelle der Deutschen Nachwuchsliga auf Platz 5 ab, da die Düsseldorfer EG zweimal beim Krefelder EV gewann. Am kommenden Wochenende werden die beiden letzten Spieltage der Hauptrunde ausgetragen. Hier gastieren die Rosenheimer in Krefeld, das durch die beiden Heimniederlagen gegen Düsseldorf in akuten Abstiegsnöten ist.


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