Kaufbeurer DNL-Team unterliegt Landshut zweimalEin gutes Drittel reicht nicht für zwei Spiele

Kaufbeurer DNL-Team unterliegt Landshut zweimalKaufbeurer DNL-Team unterliegt Landshut zweimal
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Am Samstag wurde am Berliner Platz in der Sparkassen-Arena gespielt. Kaufbeuren legte sehr gut los. Offenbar wussten sie worum es geht. In der zehnten Minute war es Tim Wohlgemuth der die Scheibe mit einem Bauerntrick und dem nötigen Durchsetzungsvermögen im gegnerischen Tor versenkte. Keine zwei Minuten später legt Marc Krammer auf Lucas Haninger auf, der den Puck unhaltbar versenkte. Landshut fand zu diesem Zeitpunkt nicht statt auf dem Eis. Nach der Pause legte Landshut eine härtere Gangart ein, konnte aber auch hier keine spielerischen Akzente setzen. In einer solchen Situation braucht man ein „dreckiges“ Tor. Und so trudelte die Scheibe in Überzahl an Bastian Kucis, dem Kaufbeurer Torwart, vorbei. Nach diesem Tor verlor Kaufbeuren ein wenig der Faden. Mit der knappen Führung ging es ins letzte Drittel, in dem Landhut immer besser ins Spiel kam. So war es nach drei Minuten erneut Luca Zitterbart, der den Ausgleich erzielen konnte. Nach der regulären Spielzeit musste musste Trainer Juha Nokelainen seine Jungs mit einem Mann weniger in die Overtime schicken. Diese Überzahl nutzte der EVL durch Luca Zitterbart zum Siegtreffer.

Am Sonntag reiste Kaufbeuren in den frühen Morgenstunden dann nach Landshut ins Eisstation am Gutenbergweg. Allerdings musste die Heimreise nach Kaufbeuren ebenfalls ohne Punkte, aber mit einem Sack voll Toren angetreten werden. Dabei hatten die Kaufbeurer zunächst Starthilfe durch viele Strafzeiten des EVL bekommen, die allesamt nicht genutzt werden konnten. Landshut hatte da weniger Probleme und netzte gleich in den ersten beiden Überzahlspielen zwei Mal ein. Im letzten Drittel hätte man durch den knappen Rückstand und erneut viele Strafzeiten der Gastgeber durchaus die Möglichkeit gehabt das Spiel noch zu drehen. Doch bei den insgesamt zehn Überzahlspielen im gesamten Spiel konnten die Wertachstätter keinen Treffer erzielen. Die Gastgeber nutzten ihr Powerplay erneut und legten sogar noch zweimal zum 5:0-Endstand nach.

ESVK-Trainer Juha Nokelainen zu den Spielen: „Beide Spiele waren hart umkämpft. Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Manchmal läuft es eben nicht. Das war so ein Wochenende wo gar nichts lief. Heute hätten wir in Überzahl lieber freiwillig 4 gegen 4 spielen sollen. Das wäre besser gewesen. In meinen Augen war das mangelhafte Überzahlspiel der Knackpunkt im Spiel. Nächste Woche spielen wir gegen die Kölner Haie besser. In der Vergangenheit haben wir gegen gute Teams stets gute Spiele abgeliefert.“