Junghaie trotzen Jungadlern einen Punkt ab

Dennis Palka, Dennis Swinnen und Niko Opree (v.l.n.r.) sowie Steffen Thaut von 
"Haimspiel" und KEC-Vortandsmitglied Hans-Hubert Keßler. (Foto: Simone 
Neuhaus)Dennis Palka, Dennis Swinnen und Niko Opree (v.l.n.r.) sowie Steffen Thaut von "Haimspiel" und KEC-Vortandsmitglied Hans-Hubert Keßler. (Foto: Simone Neuhaus)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Aber nicht nur die körperliche Präsenz der beiden Mannschaften beeindruckten den 320-fachen Nationalspieler, auch „die vielen gute Spielzüge, das gute taktische Verständnis und das hohe Tempo“ gefielen ihm. Kurz gesagt: „Das ist Nachwuchseishockey auf hohem Niveau, ich bin beeindruckt.“ Der KEC erspielte sich einen Punkt bei der 2:3-Niederlag nach Verlängerung.

Kießlings Meinung teilten die rund 200 Zuschauer im KEC-Trainingszentrum, die sich darüber hinaus freuten, dass die Gastgeber mit einem Doppelschlag in der 51. Minute einen 0:2-Rückstand wettmachten und dadurch gegen den Abonnementsmeister einen verdienten Punkt sicherten.

Nach ausgeglichenem Auftaktdrittel waren die Gäste in der 37. Minute durch einen Schlagschuss von Verteidiger Dennis Dörner in Führung gegangen. Mit einem starken Solo durch die Kölner Abwehr leitete Fredrik Tiffels unmittelbar nach Beginn des dritten Drittels das 0:2 vor. Sein Alleingang wurde zwar vom Kölner Torhüter Sebastien Kinader gestoppt, doch den Nachschuss setzte Alexander Ackermann unerreichbar ins Netz.

Fredrik Tiffels war vor dem Spiel übrigens noch als einer der drei wertvollsten Spieler der KEC-Schülermannschaft der letzten Saison vom Fan-Club „Haimspiel“ ausgezeichnet worden. Als wertvollste Spieler der Kölner DNL-Mannschaft 2009/10 erhielten Nico Opreee, Dennis Palka und Dennis Swinnen ebenfalls Ehrenpreise.

Nach dem 0:2-Rückstand schien das Spiel entschieden – bis zur besagten 51. Minute. Zunächst vollendete Stefan Streser eine gelungene Kombination seiner Nebenspieler Stefan Lüsch und Dennis Palka zum Anschlusstreffer, dann traf Marius Schmidt im Nachschuss nach toller Vorarbeit von Dennis Swinnen zum bejubelten Ausgleich. In den nächsten Minuten hätte sogar noch der Siegtreffer für die Haie fallen können, doch Dennis Palka und Niklas Solder scheiterten in aussichtsreichen Positionen. In der Verlängerung dominierten dann wieder die Gäste. Zunächst scheiterte der durchgebrochene Alexander Ackermann am glänzend reagierenden Sebastian Kinader, dann war der Kölner Goalie aber machtlos gegen den von der Abwehr nicht zu stoppenden Nick Werczynski. Haie-Coach Rodion Pauels freute sich über den gewonnen Punkt. „Der Charakter der Mannschaft ist, dass sie nie aufgibt!“ Ein Sonderlob richtete er an Torwart Kinader: „Er hat sehr stark gehalten.“

Tore: 0:1 (36:39) Dennis Dörner (Nick Werczynski, Lennart Palausch), 0:2 (40:41) Alexander Ackermann (Frederik Tiffels, Dennis Dörner), 1:2 (50:01) Stefan Streser (Florian Lüsch, Dennis Palka), 2:2 (50:29) Marius Schmidt (Dennis Swinnen, Niklas Solder), 2:3 (63:43) Nick Werczynski (Lennart Palausch, Marcel Kurth). Strafen: Köln 4, Heilbronnen 6. Zuschauer: 202.