IEC-Jugend zeigt zwei Gesichter gegen EssenIserlohner EC

IEC-Jugend zeigt zwei Gesichter gegen EssenIEC-Jugend zeigt zwei Gesichter gegen Essen
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Ein klarer Sieg war das Ergebnis aus der Partie der Iserlohner DNL2-Mannschaft gegen die Gäste aus Essen. Sah es im ersten Drittel noch so aus als ob es eine enge Geschichte werden würde - schließlich gingen die Kontrahenten mit 0:0 in die erste Drittelpause - so entwickelte sich der weitere Verlauf doch deutlich zugunsten der Sauerländer. Wieder einmal war es Oliver Kraft, assistiert von Hoth und Kelsch der in der 25. Minute den Torreigen eröffnete. Zwar konnten die Moskitos in der 34. Minute auf 2:1 durch ein Überzahltor herankommen, aber sie konnten auch dieses Drittel nicht für sich entscheiden. Der Schlussabschnitt ging deutlich an Iserlohn, denn nach einem Feuerwerk von Torschüssen erhöhten die Blau-Weißen um weitere fünf Tore, so dass das Spiel nach gut zwei Stunden mit 8:1 endete.

Obwohl das zweite Spiel wie das erste begann, konnten die Schützlinge von Klaus Schröder an die souverän gezeigten Leistungen vom Samstag nicht anknüpfen und man hatte das Gefühl es stünde eine völlig andere Mannschaft in Essen auf dem Eis. Zu viele Strafen und zuwenig Torausbeute waren wohl die Hauptursachen für ein zeitweise zerfahrenes Spiel. Das erste Drittel sah noch ganz vielversprechend aus, nachdem Till-Lukas Schäfer bei doppelter Überzahl in der 13. Minute den Puck im Tor versenkte und die Sauerländer drei Minuten später durch ein Unterzahltor von Thomas Verhorst das Ergebnis auf 2:0 erhöhten. Auch wenn Essen im Mitteldrittel den Anschlusstreffer erzielen konnte waren die Young Roosters über 40 Minuten die bessere Mannschaft, denn 35:5 Torschüsse sprachen bis dahin eine deutliche Sprache. Nur die Zielstrebigkeit und Gradlinigkeit zum Tor und das Ausnutzen der Torchancen fehlte. Beim Stand von 2:2 agierte Iserlohn zu hektisch und dezimierte sich ständig durch unnötige Strafen. In einer dieser Situationen konnte Essen im letzten Drittel den Führungstreffer erzielen und das Spiel für sich entscheiden.

Fazit dieses Spielwochenendes: Die Leistung von Samstag geht in Ordnung und so soll es bleiben, das Ergebnis von Sonntag zeigt Schwachstellen, an denen gearbeitet werden muss. Potenzial ist da, es fehlt noch die Konstanz es abzurufen.