IEC absolviert erstes Auswärtswochenende erfolgreichIserlohner EC

IEC absolviert erstes Auswärtswochenende erfolgreichIEC absolviert erstes Auswärtswochenende erfolgreich
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Trotz der langen Anreise, des schwülen Wetters und des späten Spieltermins zeigten arbeitswillige Young Roosters 60 Minuten lang eindrucksvolles Eishockey. Bereits in der vierten Minute ging Iserlohn mit 1:0 in Führung. Nach Vorlage von Andreas Druzhinin und Maurice Becker konnte sich Oliver Kraft schön vor dem gegnerischen Tor durchsetzen. Ganze zwei Minuten später zappelte der Puck abermals im Netz zum 2:0 durch ein gekonnt herausgespieltes Tor und schnörkellos ging es in der 18. Minute weiter zum 3:0 durch Jonathan Klinke. Dazwischen lagen sieben Minuten Unterzahlspiel, das die Blau-Weißen stoisch und abgeklärt absolvierten.

Im Mittelabschnitt kehrte etwas Ruhe ein, man spielte druckvoll und Berlin befand sich überwiegend in der Defensive. Trotzdem dauerte es fast 20 Minuten, ehe das nächste Tor fiel. Das jedoch gelang schulbuchmäßig und wurde von Kristof Kelsch nach einem Pass von Albitzo-Garitano ins Eck gezirkelt.

Im Schlussdrittel klingelte es bereits nach 21 Sekunden abermals im Berliner Tor und obwohl das Spiel deutlich an Geschwindigkeit verlor und Berlin mehr Spielanteile hatte als in den ersten beiden Dritteln, konnten die Preussen keinen einzigen Puck im Iserlohner Tor versenken. Den Abschluss zum 6:0 bildete das Tor von Patric Bigus, der den Puck aufgelegt von Jan Pfälzner zielgenau im oberen Eck platzierte.

Auch wenn die Young Roosters im zweiten Spiel in der sechsten Minute durch ein Tor von Maurice Becker in Führung gingen, taten sie sich am Sonntag erst einmal schwer und kamen nicht richtig ins Spiel. Im Mitteldrittel nahm Iserlohn zu viele unnötige Strafen, so dass der Spielfluss gestört wurde. Berlin konnte gut mithalten, schaffte sogar zweimal den Ausgleich und nach 40 Minuten ging man mit einem 2:2 in die zweite Drittelpause.

Schlussendlich gab das gute Coaching von Klaus Schröder und Christian Hommel den Ausschlag. Das Gespann entschied sich dazu, den Torwart zu wechseln und wirkte von der Bank mit Ruhe und Gelassenheit auf hektisch agierende Spieler ein. Die Folge war ein spannendes, torreiches letztes Drittel. Als wäre ein Schalter umgelegt worden wurde das Tempo angezogen und noch einmal gezeigt wozu die Mannschaft eigentlich fähig ist. Man zwang die Berliner wieder in die Defensive. Das hohe Tempo kostete die Preussen einige Strafen, Iserlohn nutze dies für zwei Überzahltore und ging verdient als Sieger vom Eis.