ESVK verpasst DNL-Finalturnier2:4 gegen Krefeld

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Für ESVK-Trainer Juha Nokelainen war die Partie schon im Vorfeld alles andere als einfach. Ein Spieler nach dem anderen meldete sich krank. So hatte er im noch vier Verteidiger auf der Bank. Zudem konnte auch Bastian Kucis seinen Dienst nach dem Aufwärmen nicht antreten. Seinen Platz nahm Roman Steiger aus der Schülermannschaft ein, der ein sehr gutes Spiel ablieferte.

Im ersten Drittel agierten beide Mannschaften sehr vorsichtig. Es dauerte zehn Minuten, bis das Spiel Fahrt aufnahm und sich ein echter Play-off-Krimi entwickelte. Krefeld konnte in der 18. Minute die erste Strafzeit nach einem Kaufbeurer Wechselfehler für den Führungstreffer nutzen.

Nach der Pause boten die Akteure Eishockey auf hohem Niveau. In der 28. Minute waren es dann erneut die Krefelder, die das zweite Powerplay erfolgreich abschlossen. Doch der ESVK kämpfte sich in die Partie zurück. Thomas Heger konnte die Scheibe nicht einmal zwei Minuten später in Überzahl im gegnerischen Kasten versenken. In diesem Drittel hatte Kaufbeuren einige weitere Hochkaräter, unter anderem zwei Pfostentreffer. Allerdings fehlte hier das entscheidende Quäntchen Glück.

Mit einem 1:2-Rückstand ging es ins letzte Drittel. In der 44. Minute bot sich dann in doppelter Überzahl die Chance für Kaufbeuren. Und Denis Pfaffengut ergriff sie. Seine Direktabnahme traf den gegnerischen Verteidiger am Rücken und sprang über den Torhüter ins Tor. Die 380 Zuschauer tobten. Man konnte die Spannung im Stadion spüren. Die Rheinländer spielten Bully-Tor und lagen wieder mit einem Treffer vorne. Vier Minuten vor Ende des Spiels erhöhten sie gar auf 4:2. Alle weiteren Bemühungen des ESVK blieben ohne Folgen, so dass Krefeld die Teilnahme am Endturnier in Berlin feiern konnte.

(Foto: Helmut Bauer/ESVK)