Erneuter Sieg gegen Berlin

Krefelder EVKrefelder EV
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Die Partie war im ersten Drittel geprägt von zahlreichen Torchancen, die hüben wie drüben nicht genutzt wurden. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigten beide Mannschaften keine rosige Leistung auf dem Eis. Und wenn einmal ein Schuss auf das Tor kam, so standen sich die Torhüter beider Teams in nichts nach. Das letzte Drittel begann dann ebenfalls dermaßen schlecht, dass man die Schlußsirene schon herbeisehnte. In der 57. Minute klingelte es dann doch im Krefelder Tor. Ein langer Pass durch die neutrale Zone nutzte der Berliner Kevin Piehler, um den Puck über die Fanghand von KEV-Goalie Marvin Cüpper über die Linie zu befördern. Der KEV antwortete umgehend. Nach dem Bully kam Krefeld direkt ins Berliner Abwehrdrittel, wo Raphael Niederehe das Eisbären Gehäuse von hinten umkurvte und den freistehenden Patrick Klöpper bestens bediente, der neun Sekunden nach der berliner Führung zum 1:1 ausglich. Die verbleibende Zeit versuchten beide Teams zwar noch das entscheidende Tor in der normalen Spielzeit zu erzielen, was jedoch nicht gelang. In der Verlängerung kam der KEV dann nach 29 Sekunden zu einem Überzahl. Dadurch entstand mehr Platz auf dem Eis, was die schwarz-gelben Akteure zu nutzen wussten. Ersatzkapitän Lorenzo Maas zog von der blauen Linie ab und der Puck fand den Weg zu einem Berlin Verteidiger, von wo aus er zum 2:1 ins Berliner Netz trudelte.

„Das war heute von beiden Teams kein schönes DNL-Spiel. Das sollte man so schnell wie möglich wieder vergessen. Für uns war wichtig, dass wir nochmals zwei Punkte einsacken konnten“, fasste KEV Co-Trainer Uwe Schaub das Spielgeschehen von Sonntag kurz und knapp zusammen.