Dreifacher Hattrick und ein Sechs-Punkte-WochenendeIserlohner EC

Dreifacher Hattrick und ein Sechs-Punkte-WochenendeDreifacher Hattrick und ein Sechs-Punkte-Wochenende
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Deutlicher konnte die Reaktion auf das letzte Spiel der DNL2 nicht ausfallen, als die Mannschaft gegen Dresden sich derart im Wege stand und eine schwache Leistung ablieferte. Dass die darauf folgende Trainingswoche eine intensivere sein würde konnte man sich sicherlich denken. „Die Mannschaft hat hart gearbeitet und an diesem Wochenende viel Spielfreude gezeigt, viel Bewegung ins Spiel gebracht und dadurch viele Torchancen kreiert und letztlich auch in Tore verwandelt“, lobte Klaus Schröder sein Team.

Von Anfang an gestalteten die Blau-Weißen das Spiel offen und nach sieben Minuten führte das erste Powerplayspiel bereits zum 1:0. Keine drei Minuten später zappelte der Puck erneut im Netz der Berliner und nach zwanzig Minuten zog Iserlohn bereits mit einem 3:0 davon. Einziger Wermutstropfen in diesem Drittel war die Matchstrafe gegen Jonathan Klinke. Für ihn war nach 15 Minuten nach einem unglücklichen Check gegen Kopf und Nacken das Spiel bereits beendet.

Im zweiten Drittel eröffneten die Gastgeber ein wahres Torfeuerwerk. Alle Blöcke präsentierten sich lauffreudig und zweikampfstark und auch ein Torwartwechsel auf Seiten der Berliner konnte nicht verhindern, dass der Puck sieben Mal im Tor der Gäste landete. Den Ehrentreffer in dieser Partie erzielte Berlin in einer Powerplaysituation in der 34.Minute.

Den Schlussabschnitt gingen die Iserlohner deutlich ruhiger an, vielleicht auch mit Blick auf den folgenden Tag, denn nicht ganz 15 Stunden später war man in Kassel zu Gast.

Tore: 1:0 (8.) Klinke (Zeitler, T.L.Schäfer), 2:0 (10.) Zeitler (Kraft, Klinke), 3:0 (19.) Zeitler (T.L.Schäfer, Kraft), 4:0 (21.) Zeitler (Rempel, Kraft), 5:0 (22.) M. Becker (Hasselkus, Zanet), 6:0 (26.) Hasselkus (Zanet, M. Becker), 6:1(34.) Kinder (Braun, George), 7:1 (35.) Zeitler (Salnikov, Rempel), 8:1 T.L.Schäfer (Otte, Tambosi), 9:1 (37.) Bigus (Kult, M. Becker), 10:1 (38.) M. Becker (Kelsch), 11:1 (49.) Zanet (M. Becker, T.L.Schäfer), 12:1 (57.) M. Becker (Hasselkus, Salnikov)

Strafen: Iserlohn 35, Berlin 24.

Trotz der recht kurzen Regenerationspause startete Iserlohn gut in die Partie gegen Kassel und machte dort weiter, wo man am Vortag aufgehört hatte. Bereits in der zweiten Minute führten die Blau-Weißen mit 1:0 durch ein Tor von Maurice Becker auf Zuspiel von Otte und Salnikov und waren in den ersten zehn Minuten auch die bessere Mannschaft. Weitere Tore wollten in diesem Drittel zwar nicht gelingen, aber der IEC-Schlussmann Michel Weidekamp sorgte für die nötige Ruhe und verhinderte, dass Kassel den Anschlusstreffer erzielen konnte.

Nach der ersten Drittelpause kam das Team von Klaus Schröder gut aus der Kabine, spielte druckvoll und konnte durch gutes Forechecking bis zur 30. Minute das Ergebnis auf 4:0 erhöhen. Danach kamen allerdings die Gastgeber besser ins Spiel und schafften es durch eine Powerplay-Tor den Anschlusstreffer zu erzielen. In der 39. Minute verkürzten die Hessen sogar auf 2:4.

Im Schlussabschnitt ließ Iserlohn nichts mehr anbrennen. Mit drei weiteren Toren durch Kraft, Rempel und Verhorst trennte man sich nach 60 Minuten mit 3:7. Ein erfolgreiches Wochenende mit 19:4 Toren und Hattricks für Zeitler, M. Becker und Verhorst. So kann es weitergehen.

Tore: 0:1 (2.) M. Becker (Otte, Salnikov), 0:2 (22.) M.Becker (Zeitler, Kraft), 0:3 (24.) Verhorst (T.L.Schäfer, Kelsch), 0:4 (30.) Verhorst (Kraft, Zeitler), 1:4 (32.) Rossi (Vit, Schnell), 2:4 (39.) Benzler (PS), 2:5 (45.) Kraft (Otte, Weidekamp), 3:5 (48.) Trattner (Schnell), 3:6 (52.) Rempel (Kraft), 3:7 (54.) Verhorst (Kraft, Rempel). Strafen: Kassel 24, Iserlohn 26.


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