DNL: Zwei klare Heimsiege für Rosenheim

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Zwei Heimspiele bestritt die DNL-Mannschaft der Starbulls Rosenheim am vergangenen Wochenende. Dabei standen sie dem Krefelder EV und dem Iserlohner EC gegenüber, die sie mit 8:3 und 6:0 besiegten.

Einen Auftakt nach Maß erwischten die in Bestbesetzung antretenden Starbulls (Trainer Tom Schädler agierte mit vier kompletten Blöcken) in der Partie gegen Krefeld. Nach nur 69 Sekunden traf Bronislaw Tomaschewski zum 1:0; nach überstandenem Unterzahl war es in der fünften Minute Dominik Ochmann, der für das 2:0 sorgte. Und es kam noch besser: In der elften Minute erhöhte Dominik Daxlberger auf 3:0, was KEV-Trainer Ralf Hoja zu einer Auszeit bewegte, um seine Schützlinge neu einzustellen. Doch Rosenheim blieb die stärkere Mannschaft, war läuferisch überlegen und immer einen Gedanken schneller. Pech hatten die Grün-Weißen in der 14. Minute, als Ochmann lediglich die Unterkante der Latte traf. Mehr Glück hatten die Hausherren in der 16. Minute beim 4:0, das nach einer Co-Produktion von Max Mois und dem Torschützen Anton Pertl in Unterzahl fiel. Dass die Starbulls auch in Überzahl treffen können, bewiesen sie in der 19. Minute. Über Pertl und Max Renner kam der Puck zu Ochmann, der die Scheibe gnadenlos zum 5:0 die Maschen jagte.

Zum zweiten Drittel wechselten die Gäste ihren Torhüter. Rosenheim wurde von Minute zu Minute in der Defensivarbeit nachlässiger und SBR-Keeper Lukas Steinhauer rückte mehrmals in den Mittelpunkt des Geschehens. In der 31. Minute folgte schließlich die Konsequenz der Lethargie und die Rheinländer kamen durch Marc Schaub zum ersten Treffer. Nur eine Minute später - Krefeld hatte erneut eine sehr gute Chance - zog Schädler die „Notbremse“, nahm eine Auszeit und rüttelte seine Spieler lautstark wach. Dies sollte seine Wirkung nicht verfehlen und bei Spielzeit 33:33 erzielte Pertl nach Vorlage von Mois das 6:1. Tomaschewski legte 21 Sekunden vor der zweiten Pause noch das 7:1 nach. Im Schlussabschnitt fehlte den Rosenheimern erneut etwas die Konzentration. So entschärfte Steinhauer in der 48. Minute einen Alleingang, die Gegentore zwei und drei (50., 52.) konnte er jedoch nicht verhindern. Den Endstand fixierte Tobias Kofler in Minute 55.

Im Match gegen Iserlohn am Sonntag Vormittag mussten die Starbulls in der Anfangsphase vier Minuten in Unterzahl (davon 100 Sekunden 3 gegen 5) spielen und verteidigten das 0:0. In der elften Minute gingen sie dann durch Pertl, der den Puck im gegnerischen Drittel abfing, mit 1:0 in Front. Mit dem ersten Powerplay für Rosenheim war auch das 2:0 fällig: Max Meirandres zog von der blauen Linie ab, der gegnerische Keeper konnte nur abprallen lassen, Daxlberger schnappte sich die Scheibe, passte zum vor dem Kasten lauernden Marvin Bauscher, der einnetzte. In ähnlicher Manier wie im ersten Drittel vom Samstag schien es im Mittelabschnitt weiterzugehen. In der 21. Minute markierte Meirandres das 3:0, in Minute 23 fälschte Pertl in numerischer Überlegenheit einen Schuss von Renner zum 4:0 ab und Iserlohn wechselte seinen Torwart, der sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen musste. Auf der anderen Seite machte Dennis Schulz seine Sache sehr gut und zeigte eine tadellose Leistung konnte am Ende seinen ersten shut-out in der DNL bejubeln. In den letzten 20 Minuten spielten die Starbulls weiter hochkonzentriert und ließen nichts mehr anbrennen. In Überzahl erhöhte Bauscher (fälschte einen Schlagschuss von Meirandres ab) in der 44. Minute auf 5:0. Nach einem bösen Check musste Matthias Ahrens verletzt (Oberarm) vom Eis, der Iserlohner Dieter Orendorz kassierte eine Matchstrafe und die Gastgeber machten während des fünfminütigen Powerplays durch Mois das halbe Dutzend voll.