DNL-Team der Starbulls starten mit Sieg und Niederlage

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Mit zwei unterschiedlichen Gesichtern präsentierte sich die DNL-Mannschaft der Starbulls Rosenheim zum Punktspielauftakt. Am Samstag zeigten sie sich die Schützlinge von Trainer Tom Schädler beim 5:1-Heimsieg gegen den favorisierten EC Bad Tölz von ihrer besten Seite; am Sonntag funktionierte dagegen fast überhaupt nichts und die „Jungbullen“ unterlagen beim SC Riessersee mit 0:2.

Zum dritten Mal innerhalb einer Woche trafen die Starbulls und die Tölzer Löwen aufeinander. Und wie schon in den beiden Testspielen behielten die Grün-Weißen die Oberhand, wobei diesmal beide Teams in Bestbesetzung antreten konnten. In einem spielerisch ausgeglichenen ersten Drittel nutzten die Gastgeber ihre Chancen einfach besser und führten nach 20 Minuten mit 2:0. In der fünften Minute verwandelte Nils Hanfstingl, der goldrichtig neben dem linken Pfosten stand, einen Abpraller des Tölzer Keepers Ludwig Hehlert. Beim 2:0 kam Patrick Hager gerade von der Strafbank zurück, schnappte sich die Scheibe, setzte sich gegen zwei gegnerische Spieler durch und bediente Daniel Bucheli, der nur noch einnetzen musste.

Zu Beginn des Mittelabschnittes hatten die Rosenheimer zunächst ein vierminütiges Unterzahl zu überstehen, was hervorragend gelang. Dies war aber der Auftakt einer Drangphase der Gäste. In der 32. Minute traf Martin Leismüller den Pfosten, doch in Minute 33 verkürzte Alois Öttl zum 1:2 aus Tölzer Sicht. Lange währte diese Freude nicht, denn nur 40 Sekunden später „störten“ die Starbulls die Löwen-Aufholjagd – und das in Unterzahl. Hanfstingl schlug bei einem Befreiungsschlag den direkten Pass zum an der gegnerischen blauen Linie lauernden Hager, der mit einem Alleingang den alten Abstand wiederherstellte. Für die Vorentscheidung sorgte in der 39. Minute Martin Hinterstocker, der das Zuspiel von Jens Feuerfeil verwertete. 15 Sekunden vor der Pause hatte Bucheli sogar noch den fünften Treffer auf dem Schläger – er verzog jedoch freistehend vor Hehlert. Im Schlussdrittel gab es von Tölzer Seite kein Aufbäumen mehr, ein weiteres vierminütiges Powerplay blieb erfolglos und die Starbulls erhöhten durch Thomas Weiszdorn in der 59. Minute zum 5:1-Endstand.

Beim 0:2 in Garmisch hieß die Endstation für die Grün-Weißen 60 Minuten lang SCR-Torhüter Andreas Tanzer. Im ersten Drittel erspielten sich die Innstädter viele Chancen, ehe ab dem zweiten Drittel die taktische und die defensive Disziplin völlig verloren ging. Dies ist auch der Hauptkritikpunkt von Trainer Tom Schädler. Dazu kamen dumme Strafzeiten, wie zum Beispiel die Zehn-Minuten-Disziplinarstrafen gegen Bucheli und Hager. Die beiden Treffer des SC Riessersee fielen im Schlussabschnitt. Nachdem kurz zuvor zwei Strafzeiten der Rosenheimer abgelaufen waren traf Sebastian Bellstedt in der 53.Minute zum 1:0. Schädler nahm zwar in der 60. Minute noch eine Auszeit, ersetzte seinen starken Keeper Etienne Renkewitz durch einen sechsten Feldspieler, doch statt dem Ausgleich fiel drei Sekunden vor dem Ende das 2:0 für die Gastgeber. Torschütze war Martin Buchwieser.