DNL-Team der Starbulls sichert Play-off-Platz

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Als die DNL-Mannschaft der Starbulls Rosenheim vor zwei Wochen gegen Mannheim und Weißwasser zwei Niederlagen bezogen und dabei nur ein einziges Tor erzielten, glaubten nur mehr wenige in Rosenheim an einen Einzug in die Play-off-Runde. Doch die „Jungbullen“ bewiesen entsprechende Moral, fegten die zwei Berliner Teams vom Eis und sicherten schon am Samstag durch einen 6:4-Sieg gegen den Krefelder EV vorzeitig die Play-off-Teilnahme. Ohne Druck spielten sie auch am Sonntag Vormittag die Kölner Junghaie an die Wand und gewannen mit 6:3.

Zehn Treffer und zahlreiche Strafzeiten gab es in der Partie gegen Krefeld zu sehen. Insgesamt hagelte es 124 Strafminuten, davon 52 gegen die Gastgeber. Bereits in der zweiten Minute gingen die Starbulls durch Marcel Koch in Front, kurz darauf kassierte Nils Hanfstingl 2+10 Strafminuten (Check von hinten), was der KEV in der vierten Minute zum Ausgleich nutzte. Nach anschließenden eher zerfahrenen zehn Minuten gelang Maris Kruminsch in der 16. Minute die Führung für die Seidenstädter. In Minute 17 traf der agile Patrick Hager den Pfosten, 36 Sekunden vor der Pause war Hager maßgeblich am Ausgleich beteiligt, denn er bediente Martin Hinterstocker, der im Powerplay nach zweimaligem Antäuschen doch selbst abzog. Hager war es in der 23. Minute, der für einen guten Start ins zweite Drittel für die Grün-Weißen sorgte. Dieser 3:2-Vorsprung hielt allerdings nur vier Minuten, da war wiederum Kruminsch zur Stelle, der an der blauen Linie völlig allein gelassen wurde und nach einem Solo Danijel Kovacic im SBR-Gehäuse keine Chance ließ. Eine Art Vorentscheidung zugunsten der Starbulls fiel in der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts. Das 4:3 markierte Hager in numerischer Überlegenheit (34. Minute), beim 5:3 bezwang Stephan Stiebinger nach feiner Vorarbeit von Hager (er kehrte gerade wieder von der Strafbank zurück) den gegnerischen Keeper. Im letzten Drittel dezimierten sich die Gäste immer mehr selbst, so dass zwischenzeitlich vier Spieler gleichzeitig zehnminütige Disziplinarstrafen abzusitzen hatten. Die Rosenheimer konnten mit sechs Minuten Überzahl nichts anfangen, trafen aber dafür in der 54. Minute in Unterzahl, als Ralph Crisan bei einem Konter den mitgelaufenen Daniel Bucheli bediente. Die Krefelder verkürzten zwar vier Minuten vor der Schlusssirene, doch die Schützlinge von Tom Schädler brachten den 6:4-Sieg sicher über die Zeit.

Einen Auftakt nach Maß erwischten die Starbulls gegen die Junghaie. Eine Minute war gerade gespielt, da schickte Koch seinen Sturmpartner Crisan Richtung Kölner Tor und er traf zum 1:0. In der zehnten und 13. Minute erhöhten Thomas Weiszdorn (kam frei zum Schuss) und Hager (Powerplaytreffer) auf 3:0. Bei beiden Toren sah Benjamin Dirksen im Kölner Kasten nicht besonders gut aus, Junghaie-Trainer Rupert Meister nahm eine Auszeit und wechselte kurz darauf seinen Torhüter. Nun stand dort Marco Ohmann zwischen den Pfosten, was die Hausherren nicht besonders irritierte. Die Rheinländer kamen in Minute 17 in Überzahl auf 1:3 heran, doch Rosenheim kämpfte und entschied in der 27. und 28. Minute mit einem Doppelschlag innerhalb von 50 Sekunden das Match. Beide Treffer fielen dabei in 1-1-Situationen. Beim 4:1 war es Bucheli (nach Vorlage von Weiszdorn), beim 5:1 Dominik Quinlan (nach einem Pass von Stiebinger über das halbe Feld), der Ohmann in Penalty-Manier verlud. Das halbe Dutzend machte Maxi Peters in der 32. Minute nach einem Schuss von der blauen Linie voll. Anschließend hatten die Starbulls ein 3:5-Unterzahl zu überstehen. Mit Glück und Geschick – einmal klärte ein Rosenheimer Verteidiger per Kopf auf der Torlinie – überstanden sie diese heikle Phase und zogen damit den Junghaien endgültig den letzten Zahn. Die Gegentreffer zwei und drei fielen 61 bzw. 50 Sekunden vor der Schlusssirene, was sicherlich kein Beinbruch mehr war.

Ab sofort heißt es für das DNL-Team volle Konzentration auf die Play-off-Runde. Dabei kommt es im Viertelfinale zu einem heißen Derby mit dem EV Landshut, die in der Abschlusstabelle den dritten Rang belegten. In der best-of-three-Serie hat im ersten Spiel die schlechter platzierte Mannschaft Heimrecht, ehe es zu Spiel 2 und möglicherweise Spiel 3 beim Besserplatzierten weitergeht. Daher bestreiten die Starbulls ihr Heimspiel am Dienstag, 08.03.2005 um 19.15 Uhr im Kathrein-Stadion. Zum Auswärtsspiel nach Landshut setzt der Fanclub „Rosenheimer Bullenflitzer“ einen Bus ein. Anmeldungen hierzu nimmt Hubert Krebs unter Telefon 0179 / 682 56 14 entgegen.

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