DNL: Starbulls unterliegen Landshut

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Krankheitsserie bei den Starbulls Rosenheim riss in der vergangenen Woche nicht ab. Daher hatte Trainer Tom Schädler nie die komplette Mannschaft zur Verfügung und agierte im DNL-Derby gegen den EV Landshut nur mit drei Blöcken. Krankheitsbedingt mussten die Stammkräfte Thomas Weiszdorn (er musste auch den Lehrgang der U17-Nationalmannschaft in Kanada absagen) und Fabian Speranza passen. Der während der letzten Tage angeschlagene Marcel Koch kam im letzten Drittel zum Einsatz. So unterlag Rosenheim mit 3:5.

Die Vorentscheidung fiel bereits im ersten Drittel, als die Gäste innerhalb von dreieinhalb Minuten einen 3:0-Vorsprung herausschossen. In der elften Minute traf Michael Schwarzkugler in Überzahl, in der zwölften Minute netzte Vinzenz Frey (ebenfalls in numerischer Überlegenheit) ein. Wenige Sekunden später keimte für die Rosenheimer etwas Hoffnung auf, als ein Landshuter auf die Strafbank musste. Die Hausherren zogen ein sehr gutes Powerplay auf, doch der Anschlusstreffer wollte nicht fallen. Stattdessen fuhren die Niederbayern ein Break und erhöhten in Unterzahl auf 3:0.

Im Mittelabschnitt hob sich immer mehr der schwache Hauptschiedsrichter Sicorschi hervor, der teilweise unverständliche Entscheidungen traf und jegliche Linie vermissen ließ. In der 28. Minute markierte Stefan Daschner das 4:0 für den EVL (wiederum in Überzahl), zwei Minuten später verkürzte Maximilian Peters nach einem Schlagschuss auf 1:4. Kurz darauf setzte es innerhalb von 108 Sekunden vier Strafzeiten gegen Landshut, was die Grün-Weißen zum 2:4 ausnutzten. Bei 5 gegen 3 ließ es Ralph Crisan in der 32. Minute klingeln. Im Anschluss häuften sich die Chancen für die Gastgeber. Doch eine dumme Strafe gegen Matthias Pilz in 34. Minute beendete die Versuche auf 3:4 heranzukommen, obwohl vorher im Überzahlspiel die Scheibe hervorragend durch die Reihen lief. Lediglich am Abschluss fehlte es, um der Partie eine möglichen Wende zu geben. So verwunderte es nicht, dass die Niederbayern durch Patrick Gruber ihre Führung in numerischer Überlegenheit in Minute 35 auf 5:2 ausbauten.

Im Schlussdrittel hatten die Formation mit Koch, Crisan und Benjamin Röhling beste Gelegenheiten, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Der dritte SBR-Treffer in der 56. Minute durch Stephan Stiebinger kam zu spät, denn zwei Minuten vor dem Ende kassierte Röhling noch eine Strafzeit, was die Aufholjagd endgültig beendete.

Trotz der Niederlage ließ sich die DNL-Mannschaft der Starbulls den Abend nicht verderben. Vom Fanclub „Rosenheimer Bullenflitzer“ wurden sie nämlich zur Weihnachtsfeier in die Eisstadiongaststätte eingeladen. Kapitän Christoph Schopf bedankte sich für den Einsatz der Bullenflitzer (die auch immer wieder Auswärtsfahrten, wie zum Beispiel nach Berlin organisieren) und übergab ein Mannschaftsfoto, das von allen Spielern unterschrieben wurde. Für die Zukunft sagte der Fanclub auch die Erhöhung der finanziellen Unterstützung des DNL-Teams zu. Zu später Stunde ließ man den gemeinsamen Abend im Valentino ausklingen.