DNL: Rosenheim überrollt Landshut im ersten Drittel

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Bisher war die DNL-Mannschaft der Starbulls Rosenheim immer nur nah

dran an einem Sieg gegen den EV Landshut. Vor allem die „Big points“

verpasste man in den Derbys regelmäßig. War es vor gut zehn Monaten im

Play-off-Viertelfinale, als man zwei unglückliche Niederlagen kassierte

oder auch in den ersten beiden Punktspielen, so lief am vergangenen

Samstag in Niederbayern alles anders.

Obwohl die Schützlinge von Tom Schädler und Max Deisenberger nur ein

Punkt vom EVL trennte, fuhren sie als Außenseiter nach Landshut. Und

angesichts der Ausfallliste, die bei den Rosenheimern in den letzten

Tagen immer länger wurde, war ein Sieg eher im Bereich der Träume. Denn

nach Daniel Bucheli stellte sich nun heraus, dass mit hoher

Wahrscheinlichkeit auch für Ralph Crisan (ebenfalls ein Endjahrgang)

die Saison vorzeitig beendet ist. Ihn plagt eine Knieverletzung.

Außerdem fiel mit dem erkrankten Dominik Quinlan ein dritter

Führungsspieler aus, auch Verteidiger Martin Brunner musste passen. So

traten die Grün-Weißen mit drei Sturmreihen an, was sich allerdings

keinesfalls negativ auswirkte.

Nach nur 63 Sekunden brachte Martin Hinterstocker die Starbulls mit 1:0

in Front, anschließend meisterten die Innstädter zwei

Unterzahlsituationen. Mitte des ersten Drittels fiel dann bereits die

Vorentscheidung: In der elften Minute erhöhte Philipp Quinlan auf 2:0,

zwei Minuten später markierte Stephan Stiebinger in numerischer

Überlegenheit sogar das 3:0. In der Folge kamen die Gastgeber zu zwei

weiteren Powerplaygelegenheiten, bei denen sie aber ein ums andere Mal

am starken Rosenheimer Penalty-killing und am vorzüglichen SBR-Keeper

„Eddie“ Renkewitz scheiterten. So blieb es bis weit in den

Schlussabschnitt hinein bei der beruhigenden Führung. Landshut

verstärkte zwar seine Angriffsbemühungen und verkürzte in Minute 54

durch Daniel Möhle auf 1:3. 52 Sekunden vor dem Ende kassierte

Stiebinger eine Strafzeit und EVL-Trainer Ewald Steiger nahm eine

Auszeit und seinen Torhüter Josef Mayer zugunsten eines sechsten

Feldspielers vom Eis. Trotz des doppelten Unterzahls waren die

Niederbayern nicht mehr im Stande den Sieg der Starbulls zu gefährden.

Nach diesem Erfolg löst das Team des strahlenden Trainer-Duos

Schädler/Deisenberger mit nunmehr 52 Zählern den EVL vom zweiten Platz

der Deutschen Nachwuchsliga ab.