DNL: Eisbären Juniors – Klarer Erfolg im Viertelfinale gegen Landshut

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Mit einem klaren 9-2 Erfolg gegen den EV Landshut starteten die Eisbären Juniors in die Playoffs der DNL. Waren die Juniors, welche unter der Saison kein einziges Spiel gegen die Bayern verloren, als Favorit in die Begegnung gegangen, so enttäuschten sie die knapp 500 Zuschauer im Berliner Wellblechpalast keinesfalls.

Begonnen wurde der Torreigen in der 5. Spielminute als Norman Martens eiskalt von der blauen Linie abzog und den Landshuter Torwart Dennis Jakobi zum ersten Mal überwand.

Knapp zwei Minuten später setzte Paul Stratmann nach und als in der 10. Minute Sven Köllner das dritte Tor erzielte, schien die Partie zu Gunsten der Hohenschönhausener gelaufen zu sein. Selbst der Anschlusstreffer durch Thomas Wilhelm im zweiten Drittel schien den Berliner Young Guns nichts auszumachen. Ganz im Gegenteil, denn Derek Dinger stellte den Abstand wieder her, bis dann die große „Show“ des Juniors Top-Scorers Marvin Tepper begann! Er legte mit den Toren fünf, sechs und sieben einen lupenreinen Hattrick in weniger als sieben Minuten hin. Zwischendurch traf zwar der Landshuter Daniel Hahn zum zwischenzeitlichen 6-2 aus Sicht der Berliner, aber dies hinterließ der Freude des erreichten bei dem jungen Berliner keinen Abbruch. Tepper, der eine Eisbären – Förderlizenz hat, nimmt neben der DNL auch am Spielbetrieb des DEL-Eisbären Farmteams, dem Regionalligateam der Eisbären Juniors, erfolgreich teil.

Im letzten Drittel schraubten die Hohenschönhausener den Spielstand auf ein 9-2 weiter hoch. Rene Kramer und wiederum Norman Martens konnten den zwischenzeitlich eingewechselten Back-up Goalie der Bayern, Josef Mayer, überwinden.

Als nicht ganz faire Verlierer entpuppten sich die Bayern fast die gesamte zweite Spielhälfte über. Negativer Höhepunkt war dabei ein Stockschlag von Florian Erl gegen einen Spieler der Eisbären, der unnötig sowie auch gefährlich war. Die 5 plus Spieldauer waren in vielen Augen eine gerechtfertigte Strafe.

Erwähnenswert sicher auch die Leistung des Berliner Goalies Sebastian Stefaniszin, der bis auf die beiden Unterzahltore eine gute Leistung abgab. Die Halbfinalbegegnungen am kommenden Wochenende bei den Jungadlern Mannheim stellen nun einen ganz anderen Gradmesser dar. Sind es doch die Jungadler, welche die Saison über die Liga dominierten. (ovk/mac Radio Eiskalt)