Da wäre mehr drin gewesenIserlohner EC

Da wäre mehr drin gewesenDa wäre mehr drin gewesen
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Am Samstag hatte es für die Blau-Weißen ganz gut angefangen, auch wenn die Chancen, die sich Rafael Böer und Robin Lieschke erspielt hatten, nicht genutzt werden konnten. Krefeld spielte effizient und ging in der achten Minute durch ein Tor von der blauen Linie in Führung. Im weiteren Verlauf waren es ein individueller Abwehrfehler und eine Überzahlsituation, die dazu führten, dass es nach 20 Minuten bereits 3:0 für Krefeld stand.

Im Mittelabschnitt spielte Krefeld druckvoll weiter, während Iserlohn seine Chancen weiterhin nicht in Tore ummünzen konnte. Die Vorentscheidung war dann auch nach 26 Minuten mit dem 5:0 gefallen. Iserlohn reagierte und nahm eine Auszeit um sich neu auszurichten.

Zwar waren die Seidenstädter spielerisch besser, aber die Blau-Weißen haben gut dagegen gehalten und haben die taktischen Vorgaben ihres Trainers im Schlussabschnitt besser umgesetzt. „Obwohl es nach 60 Minuten 6:0 für Krefeld stand, spiegelt das Ergebnis das Spiel nicht ganz wider“, zieht der Trainer der Young Roosters, Klaus Schröder, Bilanz. 

Tore: 1:0 (8.) Erhardt (Weyrauch), 2:0 (14.) Pfänder (Peter, Todam), 3:0 (17.) Leuschner (Peter, Pfänder), 4:0 (23.) Weyrauch (Buschmann), 5:0 (26.) Pfänder (Peter), 6:0 (59.) Leuschner (Peter). Strafen: Krefeld 14, Iserlohn 10.

Am Sonntag sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, denn Iserlohn hatte aus den Fehlern vom Vortag gelernt, als sie drei Tore durch mangelndes Forechecking verschenkten. Nach acht Minuten gingen die Blau-Weißen verdient durch ein Powerplaytor von Ted Zeitler auf Zuspiel von Oliver Kraft in Führung und konnten diese im ersten Drittel erfolgreich verteidigen.

Nach der ersten Pause erhöhte Krefeld den Druck und erzielte in einer Überzahlsituation den Ausgleich. Für Iserlohn war das kein Grund aufzugeben. Die Mannschaft erspielte sich diverse Chancen, aus denen Oliver Kraft in der 35. Minute erneut den 2:1-Führungstreffer kreieren konnte. Somit hatten die Young Roosters die ersten beiden Drittel für sich entscheiden können und gingen mit einer knappen Führung in den Schlussanschnitt.

Krefeld änderte als Reaktion darauf seine Reihenaufstellung um den Anschlusstreffer zu erzielen und konnte dann auch in der 52. Minute das erste Mal in Führung gehen. Iserlohns Versuche mit gezogenem Goalie und sechstem Feldspieler den Ausgleich zu erzielen waren nicht von Erfolg gekrönt.

An diesem Tag wären durchaus mehr Tore für die Blau-Weißen drin gewesen, aber mal blieb die Scheibe auf der Linie liegen, mal traf man das leere Tor nicht. Trotzdem war es eine deutlich bessere Leistung im Vergleich zu Samstag. Cheftrainer Klaus Schröder attestierte seinem Team gar die beste Leistung der Saison.

Tore: 0:1 (9.) Zeitler (Kraft), 1:1 (28.) Pfänder (Peter, Erhardt), 1:2 (35.) Kraft (Zeitler), 2:2 (48.) Pfände (Leuschner, Peter), 3:2 (52) Kovacs (Lahme, Buschmann), 4:2 (60.) Peter (Esch, Pfänder). Strafen: Krefeld 14, Iserlohn 8.


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