Aufwärtstrend beendetStarbulls Rosenheim

Aufwärtstrend beendetAufwärtstrend beendet
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Am Samstag verloren die Schützlinge von Thomas Schädler und Oliver Häusler auf eigenem Eis mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:1), am Sonntag gab es auswärts eine 3:6-Niederlage (0:1, 2:3, 1:2).

Nach einem torlosen ersten Drittel im ersten Vergleich gingen die Starbulls in Führung. In Unterzahl traf Tobias Flach nach Zuspiel von Tobias Thalhammer in der 24. Minute, was jedoch nicht die nötige Sicherheit brachte. Es dauerte nämlich nur 170 Sekunden, da markierte Patrick Fischer den Ausgleich für den EVL. Mit dem 1:1-Zwischenstand gingen die beiden Mannschaften ins letzte Drittel, das gerade drei Minuten als war, als Maximilian Daubner zum zweiten Mal für Landshut einnetzen konnte. Die Rosenheimer versuchten in der Folge zwar alles, konnten aber weder ein zweiminütiges Powerplay erfolgreich gestalten, noch die Chance mit einem sechsten Feldspieler in der Schlussphase nutzen. Chef-Trainer Thomas Schädler kritisierte nach dem Match die mangelnde Chancenverwertung seines Teams: „Wir schießen zu wenig auf das gegnerische Tor. Wenn man nur zwei Gegentore kassiert, darf man am Ende nicht mit null Punkten da stehen.“

Wesentlich torreicher sollte die Partie am Sonntag werden. Im ersten Drittel gingen die Niederbayern durch ein Überzahltor (Manuel Hillinger saß auf der Strafbank) von Markus Gröger mit 1:0 in Führung. Der Mittelabschnitt begann äußerst vielversprechend für die Grün-Weißen, denn nach nur 63 Sekunden erzielte Simon Heidenreich das 1:1. Doch wie schon am Vortag hielt die Freude über den ersten Treffer des Tages keine drei Minuten, da war Daubner in numerischer Überlegenheit zur Stelle. In der 28. Minute erhöhte Fischer auf 3:1, sieben Minuten später war es erneut Fischer, der mit dem 4:1 und dem dritten Landshuter Powerplaytreffer das 4:1 fixierte. Wer die Starbulls zu diesem Zeitpunkt schon als Verlierer sah, musste sich eines Besseren belehren lassen: In Minute 38 verkürzte Florian Gaschke auf 2:4, in der 55. Minute gelang Flach sogar der Anschluss – dabei lagen dazwischen drei Überzahlspiele, die Rosenheim nicht in einen Torerfolg ummünzen konnte. „Das Überzahlspiel hat nicht funktioniert und wir haben zu viele dumme Strafzeiten kassiert, was zu Gegentoren führte“, so Schädler, der seinen Keeper Hannibal Weitzmann in Schutz nahm - „Er wurde mehrmals im Stich gelassen“., ergänzte der Trainer. Während einer angezeigten Strafe gegen die Gäste kam bei Landshut ein sechster Feldspieler und in der 56. Minute war es Jakob Mayenschein, der mit dem 5:3 für die Vorentscheidung sorgte. Schädler ersetzte in der Schlussphase seinen Torwart durch einen sechsten Feldspieler, was David Trinkberger schließlich zum 6:3 nutzte. „Dieses Wochenende war ein Rückschritt“, zog Schädler als Fazit der beiden Derbys gegen Landshut.