Auf Niederlage folgt HeimsiegStarbulls Rosenheim

Auf Niederlage folgt HeimsiegAuf Niederlage folgt Heimsieg
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Einen eher unglücklichen Verlauf nahm der erste Vergleich dieses Derby-Wochenendes. In der zwölften Minute – eine Strafzeit gegen Rosenheim war angezeigt und so hatte Landshut bereits den sechsten Feldspieler auf dem Eis – gingen die Gastgeber durch Marco Sedlar in Front und bauten diesen Vorsprung 47 Sekunden vor der ersten Pause durch ein Powerplaytor von Maximilian Schaludek auf 2:0 aus. Bitter verlief der Mittelabschnitt für die Grün-Weißen, die während zweier eigener Überzahlsituationen zwei Gegentreffer hinnehmen mussten. In Minute 26 markierte Stefan Loibl das 3:0, in Minute 37 war erneut Schaludek erfolgreich – 4:0. „Wir haben dem Gegner die Scheibe regelrecht serviert“, so Schädler, der sich über diese völlig unnötigen Gegentreffer mächtig ärgerte. Danach überstanden die Starbulls fast drei Unterzahlminuten (davon 76 Sekunden 3 gegen 5) schadlos. Den Willen und den Kampfgeist durfte man den Rosenheimern keinesfalls absprechen, denn trotz dieses klaren Rückstandes kamen sie voller Tatendrang aus der Kabine zurück und setzten alles daran der Partie doch noch eine Wende zu geben. In der 42.Minute markierte Florian Gaschke Tor Nummer 1 für die ersatzgeschwächten Gäste (neben Max Schädler, Marcel Weidler und Manuel Hillinger fielen auch noch kurzfristig Tobias Thalhammer und Christof Hradek aus), fünf Minuten später verkürzte Benjamin Zientek auf 2:4. Für die Entscheidung sorgte schließlich Schaludek im Powerplay (50.Minute) mit seinem dritten Treffer des Tages.

Im Kathrein-Stadion standen sich die beiden Teams am Sonntagvormittag erneut gegenüber, diesmal hatten jedoch die Starbulls das bessere Ende für sich. Bereits in der vierten Minute gingen die Hausherren durch Marvin Schägger in Führung und verteidigten diesen knappen Vorsprung bis zur ersten Pause. In der 23.Minute mussten innerhalb von 23 Sekunden Daniel Costa und Tom Pauker auf die Strafbank und der EVL nutzte diese Situation nach nur zehn Sekunden durch den Ex-Rosenheimer Philipp Uijcik zum Ausgleich. In Minute 26 umkurvte Fabio Wagner das von Hannibal Weitzmann gehütete SBR-Gehäuse und schloss danach zum 2:1 für seine Farben ab. In Unterzahl kamen die Starbulls dann aber zurück: Verteidiger Martin Lidl bediente seinen Stürmer Zientek, der das 2:2 besorgte. Im Schlussabschnitt traf in der 49.Minute zunächst Lidl (die Vorlagen kamen von Wayne Grapentine und Matthias Alt) zum 3:2, nur vier Minuten später glichen die Niederbayern nach einem Schuss von der blauen Linie zum 3:3 aus. In der Endphase waren die Rosenheimer die Zielstrebigeren und so kam in der 57.Minute der Puck über Gaschke und Julian Karadakic zu Raimund Hilger, der das umjubelte 4:3 markierte. „Landshut war am Samstag nicht besser oder schlechter, nur diesmal waren wir konzentrierter und effektiver“, so Schädler, der den Willen und Arbeitseinsatz seiner Schützlinge lobte. 118 Sekunden vor dem Ende nahm EVL-Trainer Ewald Steiger eine Auszeit und ersetzte seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Und hier netzte nur 21 Sekunden später Zientek in den verlassenen Kasten zum 5:3 ein, was die Entscheidung bedeutete. In der letzten Minute hatten auch Karadakic und Gaschke noch Möglichkeiten das halbe Dutzend voll zu machen, doch sie trafen das leere Tor nicht.