Arbeitssieg gegen Iserlohn

Schwarzes Wochenende für den KEVSchwarzes Wochenende für den KEV
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Einen 6:3 (2:1, 2:1 ,2:1)-Arbeitssieg gab es am Samstag für das DNL-Team des Krefelder EV über den Tabellenletzten Iserlohner EC. Trotz des am Ende verdienten Sieges lieferte die Mannschaft vom Trainergespann Ralf Hoja und Uwe Schaub eines ihrer schlechtesten Spiele ab. Nichts war mehr von dem zu sehen, was die Krefelder Spieler noch beim Sieg am Dienstag gegen Mannheim so ausgezeichnet hatte. Vielleicht lag es auch daran, dass der KEV durch zwei frühe Tore in der dritten Minute durch Pascal Zerressen und Tom Giesen schnell mit 2:0 in Führung lag. Danach kam kaum noch ein geordneter Spielzug der Schwarz-Gelben zustande. Dies wurde von den Gästen aus dem Sauerland in der neunten Minute mit dem Anschlusstor zum 2:1 bestraft.

Das zweite Drittel begann ebenfalls mit einem schnellen Tor durch Julian van Lijden (21.) zum 3:1. Doch danach fiel Krefeld wieder in den alten Trott und glänzte nur mit mangelnden Einsatz und Einzelaktionen auf dem Eis. Dies nutzte Iserlohn aus, um in der 35. Minute auf 3:2 heranzukommen. Ein Überzahltor von Raphael Niederehe zwei Minuten vor der zweiten Pausensirene brachte zu mindestens wieder etwas Sicherheit ins Krefelder Spiel.

Im letzten Spielabschnitt setzte dann KEV-Coach Ralf Hoja seinen Jungs ein deutlichen Zeichen, indem er für Torhüter Robin Heinrich dessen Back-up Goalie Kevin Reich in den Kasten schickte. Ein Hinweis, der seine Wirkung nicht verfehlte. Nach dem 5:2-Treffer von Christian Kretschmann (44.) durfte auch Johannes Feuerpfeil (54.) über sein erstes Tor in der DNL jubeln. Drei Minuten vor Schluss schaffte Iserlohn aufgrund eines krassen Abwehrfehlers zwar noch ein drittes Tor, der Sieg für den KEV geriet aber nicht mehr in Gefahr. „Die Jungs wissen nun, wie sie in den Play-offs nicht spielen sollten. Wir haben heute drei Punkte geholt, mehr aber auch nicht“, kommentierte Co-Trainer Uwe Schaub nach Spielschluss die Leistung seiner Schützlinge.