3:4 verloren – 4:3 gewonnen

3:4 verloren – 4:3 gewonnen3:4 verloren – 4:3 gewonnen
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Die Kölnarena 2 scheint kein gutes Pflaster für das DNL-Team des Krefelder EV zu sein. Wie auch schon im Vorbereitungsspiel unterlagen die Schwarz-Gelben den Junghaien mit 3:4 (1:1, 2:2, 0:1). Der KEV zeigte zwar von Beginn an mehr Präsenz auf dem Eis, wirkte jedoch sehr zerfahren im Spielaufbau. In der achten Minute schlug der KEC dann wie aus heiterem Himmel zu.  Dennis Fominych gelang es noch im fallen, rechts von der Bande auf das Krefelder Tor zu zielen. Der Puck ging nicht nur an den Krefelder Verteidigern vorbei, sondern auch am völlig verdutzten KEV-Torhüter Francis Wiedemann. Fünf Minuten vor der ersten Drittelpause kam der KEV doch noch zu dem Ausgleich. Über eine Passstafette von rechts wurde der Puck von Artem Klein zu Adam Domogalla geschickt, der quer vor das Kölner Tor weiterleitete. Dort stand Patrick Klöpper goldrichtig, um zum 1:1 einzunetzen.

Der Mittelabschnitt begann nach vier Minuten mit einer Kölner Strafzeit dann vielversprechend für die Krefelder. Doch das Unglück nahm das Unglück seinen Lauf. Völlig unbedrängt vertändelte Christian Kretschmann im eigenen Drittel beim Spielaufbau den Puck. Die Kölner nutzten die Einladung zur erneuten Führung zum 2:1. Und es kam noch schlimmer. Keine 20 Sekunden später waren sich Verteidiger Alexej Fribus und Torwart Francis Wiedemann nicht einig, wer den Puck nehmen sollte. Kölns Niklas Solder bedankte sich mit der schlechten Abstimmung zum 3:1 für den KEC. Nach diesem Blackout festigte sich zwar das Krefelder Spiel, ein Torerfolg blieb aber zunächst aus. In der 28.Minute jubelte Adam Domogalla etwas zu früh, denn der Puck traf nur den Pfosten. Auch der frei vor dem Kölner Kasten stehende Patrick Klöpper konnte die schwarze Gummischeibe nicht über die Torlinie befördern. Besser macht es da KEV-Kapitän Oliver Mebus. Nach einer erneuten Kölner Strafe wurde der baumlange Verteidiger an der blauen Linie bestens bedient. Sein knallharter flacher Schuss in das linke untere Eck ließ auf Krefelder Seite wieder Hoffnung aufkeimen. Und diese setzte wieder alte Kräfte bei den KEV-Spielern frei. In der 38. Minute zog Johannes Feuerpfeil mit einem guten Anlauf in

das Kölner Abwehrdrittel. Kevin Orendorz übernahm den Puck und traf im Alleingang zum viel umjubelten 3:3.

Im letzten Drittel spielte der KEV zwar auf einen Sieg hin, jedoch ohne erkennbaren Erfolg. Stattdessen mussten sie in der 53.Minute mit ansehen, wie ein Kölner Spieler hinter dem Krefelder Tor die Abwehrreihen umkurvte und zum 4:3 für den KEC traf.

Im Sonntagspiel gegen die Kölner Junghaie hatte diesmal das KEV mit einem 4:3 (1:2, 2:1, 1:0)-Heimsieg  das bessere Ende für sich. 

Die Mannschaft vom Trainergespann Ralf Hoja und Uwe Schaub hatte sich etwas mehr vorgenommen und wollte die Leistung vom Vortag vor heimischem Publikum wettmachen. Es dauerte jedoch 15 Minuten ehe der Krefelder Anhang erstmals jubelt durfte. Patrick Klöpper konnte in Überzahl den Puck über die Torlinie des Kölner Gehäuses befördern. Doch wie auch schon in Köln leisteten sich die Krefelder Spieler einen kleinen Blackout.  Zwei Minuten später drehten die Kölner innerhalb von 14 Sekunden das Spiel mit zwei Gegentreffern zu ihren Gunsten um. Auch das zweite Drittel begann nicht gut für den KEV. Nach dem 3:1 der Kölner in der 23.Minute sah es fast so aus, als ob es ein schlimmer Tag für die Schwarz-Gelben werden würde.

Doch der KEV kam wieder zurück. Dabei wurde Oliver Mebus seinen Ruf als Blueliner gerecht. In der 28.Minute landete sein satter Schuss von der blauen Line in die Maschen des Kölner Tores zum 2:3. Der KEV war jetzt wieder dran und nutze drei Minuten später durch den zweiten Treffer von Patrick Klöpper die Chance zum 3:3. Im letzten Spielabschnitt ging es rauf und runter, da beiden Mannschaften sich noch vor Ende der regulären Spielzeit die drei Punkte sichern wollten. In der 58.Minute war es dann Julius Bauermeister vorbehalten, mit einem Vorstoß über rechts den Puck ins kurze Eck zum 4:3 zu befördern.


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