2:8-Klatsche für Krefeld gegen Bad TölzKrefelder EV

2:8-Klatsche für Krefeld gegen Bad Tölz2:8-Klatsche für Krefeld gegen Bad Tölz
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Schon von der ersten Minute an hatten die Gäste aus Bayern mehr Spielanteile, sie waren jedoch nach vorne hin genauso harmlos wie die Krefelder Stürmer. In der 10. Minute gelang es Bad Tölz dann doch die Krefelder Abwehr zu durchbrechen. Ein schneller Pass in die Mitte fand bei Simon Mayr seine Abnehmer zum 0:1 aus Sicht des KEV. Drei Minuten später wurde Andreas Sabudski vom eigenen Drittel aus auf die Reise zum Tölzer Tor geschickt. Der Konter der Krefelder blieb jedoch ohne Torjubel.

Das zweite Drittel begann  gleich mit zwei dicken Chancen der Tölzer, die mit einem Mann weniger auf dem Eis waren und die hoch aufgerückte KEV-Abwehr mit schnellen Zügen durchbrachen. Beide Male konnte Friedrich Hartung im KEV-Tor Schlimmeres verhindern. Wie fahrlässig die Krefelder Akteure agierten, zeigte sich dann in der 22. Minute, wo die Gäste die KEV-Abwehr wie Statisten stehen ließ und das 0:2 markierten. Auch beim nächsten Treffer in der 29.Minute wurde es den Tölzern relativ einfach gemacht, den Puck mit einem Schuss in den Winkel zum 3:0 zu schiessen. In der 31.Minute kochten dann die Emotionen etwas hoch. Nach einem Gewühl im Krefelder Torraum warf sich Knut Apel auf den Puck und verdeckt diesen. Eine anschließende Diskussion regelten dann Andreas Sabudski und Daniel Merl mit den Fäusten, für das beide Spieler je vier Minuten aufgebrummt bekamen. Den fälligen Penalty konnte Friedrich Hartung zwar noch verhindern, aber dennoch musste er bis zur zweiten Pause noch zweimal hinter sich greifen.

Im letzten Spielabschnitt fehlten den Krefelder Spielern dann  der Biss und die Leidenschaft  noch was zu reißen. Tölz erhöhte gar auf 8:0, ehe Johannes Feuerpfeil und Artem Klein noch kurz vor Spielende für eine Ergebniskorrektur sorgen konnten.

„Aus einem solchen Spiel müssen die Jungs jetzt mal ihre Lehren ziehen. So was kommt vor und wir sind immer noch eine Ausbildungsmannschaft. Es waren zwar alle motiviert, aber es wurde zuvie auf eigene Faust gespielt“, zog KEV-Trainer Uwe Schaub das Fazit nach der Partie.