0:6 nach dem ersten DrittelStarbulls Rosenheim

0:6 nach dem ersten Drittel0:6 nach dem ersten Drittel
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Eine recht ordentliche erste Hälfte spielten die Starbulls am Samstag in Bad Tölz und so lagen sie nach 30 Minuten mit nur 1:2 im Rückstand. Die Tölzer gingen durch Treffer von Johannes Huß (7.) und Philipp Wachter (11.) mit 2:0 in Führung, Tobias Flach verkürzte in der zwölften Minute auf 1:2. Ein Fehlpass führte in der 31. Minute zum 3:1, 64 Sekunden später markierte Daniel Merl in Überzahl das 4:1, in Minute 38 sorgte Tobias Eder mit dem 5:1 für die Entscheidung. Im Schlussabschnitt konnten die Tölzer bereits einen Gang herunterschalten, erzielten allerdings durch Eder (in numerischer Überlegenheit) und Christian Heller zwei weitere Treffer.

Im Rückspiel am Sonntagvormittag brach das Unheil bereits in den ersten 14 Minuten über die Rosenheimer herein. Auf eigenem Eis sahen sie sich zu diesem Zeitpunkt mit sage und schreibe 0:6 im Rückstand. Schon nach 14 Sekunden klingelte es im Kasten des bemitleidenswerten Hannibal Weitzmann zum ersten, in der achten Minute zum zweiten Mal. Der Gipfel des schlechtesten Drittels dieser Saison war die zwölfte Minute, in der die Starbulls drei Gegentore kassierte, wobei  es sogar bei eigenem Powerplay zweimal einschlug. Gegentreffer Nummer sechs war dann nur noch das i-Tüpfelchen auf die schwache Vorstellung. Ab dem Mittelabschnitt agierten die Starbulls besser und kamen bereits 13 Sekunden nach dessen Beginn durch Timo Schirrmacher zum ersten Treffer. Im letzten Drittel verkürzten die Gastgeber bis zur 51. Minute auf 3:6, doch die Tölzer bereiteten nur 31 Sekunden später mit dem 7:3 der möglichen Aufholjagd ein Ende. Das 4:7 durch Martin Lidl war schließlich nur mehr Ergebniskosmetik. „Nur zwei von sechs Drittel gut zu spielen ist zu wenig“, meine Trainer Thomas Schädler und beklagte bei vielen Spielern die mangelnde Konzentration, sowie fehlendem Einsatz, Willen und Leidenschaft.