Knappe Niederlage bei WM-Generalprobe

Kai Hospelt erzielte das zweite Tor im Spiel gegen Weißrussland. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Kai Hospelt erzielte das zweite Tor im Spiel gegen Weißrussland. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Durch die bereits beendeten Play-offs in der DEL konnte Bundestrainer Uwe Krupp für den finalen Test aus den Vollen schöpfen: Vom amtierenden deutschen Meister, den Eisbären Berlin, waren die Verteidiger Constantin Braun, Frank Hördler, Stürmer André Rankel - vom Vizemeister, den Grizzly Adams Wolfsburg, Torhüter Jochen Reimer, Defender Christopher Fischer und Angreifer Kai Hospelt mit von der Partie. 

„Es war heute das erwartet enge Spiel gegen einen unangenehmen Gegner, der unserem ersten WM-Gegner Russland sehr ähnlich ist. Wir haben über weite Strecken ganz gut gespielt, aber eben nicht konstant über 60 Minuten“, resümierte Bundestrainer Uwe Krupp.

Das deutsche Nationalteam erwischte keinen guten Start in die Partie, aber Schlussmann Dennis Endras im Tor hielt sein Team im Spiel. Im Angriff brachte das Krupp-Team nicht viel zustande – insbesondere eine knapp 90-sekündige 5:3-Überzahl blieb ungenutzt. Erst im zweiten Drittel drehte das Team um Kapitän Michael Wolf auf und sorgte für Jubel bei den eigenen Fans: Frank Hördler (Assistenten: Michael Wolf und André Rankel) stellte nach 32:00 auf 1:0. Aber die weißrussische Mannschaft fand nur 55 Sekunden später eine passende Antwort und glich durch den Treffer von Mikhail Grabovski (Assistenten: Aleksei Ugarov und Dimitri Korobov) den Spielstand auf dem Videowürfel auf 1:1 aus (32.55).

Im Schlussabschnitt schlugen die Mannen von Chef-Trainer Eduard Zankovets erneut eiskalt zu und erzielten innerhalb von nur 22 Sekunden durch Mikhail Grabovski (43:55, 5-3) und Andrei Stephanov (44:17, 5-4) zwei weitere Tore zum 3:1. Für Aufregung sorgte dann eine Situation knapp vor dem Ende des Spiels, als die beiden Unparteiischen Daniel Piechaczek und Marcus Brill wegen eines möglichen Tores den Videobeweis forderten und auf „kein Tor“ entschieden. 22 Sekunden und eine Strafe gegen die Gäste später, bemühten die beiden Schiedsrichter erneut die Videoaufzeichnung. Diesmal mit dem besseren Ende für Deutschland – den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte Kai Hospelt (Assistent. Michael Wolf, 58:07, 5-3). Der Ausgleich, der in die Verlängerung geführt hätte, blieb der DEB-Auswahl jedoch verwehrt.

Das finale deutsche Aufgebot wird am Donnerstag, also einen Tag vor WM-Beginn, nominiert.

Strafen: Deutschland 12 Minuten, Weißrussland 14 Minuten plus 10 Minuten Disziplinarstrafe Andrei Mikhalyov

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