Italien - Slowenien 0:4 (0:2;0:2;0:0) - Italien und Polen steigen ab

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Sang- und klanglos verabschiedete sich Italien aus der A-Gruppe. Das letzte entscheidende Spiel gegen Slowenien verlief wie das gesamte Turnier aus italienischer Sicht: Schlecht gespielt und verdient verloren. Die von Pat Cortina auf einigen Positionen verjüngte Mannschaft, ehemalige Leistungsträger wie Bruno Zarrillo und Mario Chitarroni sind einfach nicht zu ersetzen, hatte nicht einmal die Qualität, um wenigstens die Abstiegsrunde erfolgreich zu bestehen. Außer einem Sieg gegen Japan stehen ausnahmslos Pleiten auf der Visitenkarte der "Squadra Azzura" bei dieser Weltmeisterschaft. Das so die Klasse nicht gehalten werden kann, war vorauszusehen. Dennoch ist es bitter, gerade in Hinblick auf die 2006 stattfindenden Olympischen Winterspiele in Turin, wäre ein Verbleib in der A-Gruppe wichtig gewesen, um auch das sowieso schon geringe Interesse für Eishockey im eigenen Land aufrecht zu erhalten. Große Freude gab es dagegen im slowenischen Lager, hatten diese Mannschaft doch viele als ersten Absteiger auf der Rechnung. In der Vorrunde scheiterten sie noch ganz knapp an Österreich, zeigten aber jetzt in der Abstiegsrunde, dass sie zu Recht in der A-Gruppe verbleiben. Drei Siege sprechen für sich, auch wenn vor allem das Spiel gegen Japan nur glücklich gewonnen wurde. Auffälligste Akteure im Team von Trainer Sekelj waren Tomaz Vnuk, Torhüter Gaber Glavic und Jungstar Marcel Rodman, der von den Boston Bruins im letzten Jahr gedraftet wurde und bei dieser WM sechs Treffer erzielte. Mit Italien wird auch Polen nächstes Jahr in der Division I spielen, während Weißrussland und Dänemark sich als Aufsteiger bei der A-WM präsentieren dürfen.