Frauen WM 2011 nicht in Ravensburg

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Der Deutsche Eishockey Bund (DEB) hat die Bewerbung beim Weltverband IIHF für die Ausrichtung der Frauen-Eishockey WM 2011 zurückgezogen. Als Grund nannte der deutsche Verband vorrangig die Planungsunsicherheit, die der Abstieg des deutschen Frauen-Teams aus der A-Gruppe zur Folge hatte. Michael Pfuhl, stellvertretender Generalsekretär des DEB bedauert die Entscheidung. „Dass wir die WM-Bewerbung und somit auch Ravensburgs Ambitionen auf eine Ausrichtung zurückgezogen haben, hat neben dem Abstieg auch mit der Tatsache zu tun, dass der Weltverband die A-Gruppe auf von neun auf acht Teams reduzieren will“, sagte Pfuhl. Somit stelle sich die grundsätzliche Frage, wo die deutsche Frauen-Eishockey Nationalmannschaft zum Zeitpunkt der WM 2011 überhaupt stehe. Dass die IIHF die Entscheidung über eine Reduzierung auf acht Teams auf den Herbst vertagt hat, bestätigte unsere Entscheidung weiter“, ergänzte Michael Pfuhl. Sowohl für den DEB, als auch für die Stadt Ravensburg wäre es undenkbar gewesen, auch in Bezug auf die Zuschauerzahlen eine Weltmeisterschaft ohne sportliche Beteiligung des Gastgeberlandes auszurichten. Dies bedeutet, dass Ravensburg die Frauen WM 2011 nicht ausrichten kann.

Der Deutsche Eishockey Bund lobte trotz der Entscheidung die Zusammenarbeit mit der Stadt Ravensburg und dem EV Ravensburg. „Sowohl Stadtverwaltung als auch die Organisatoren des EVR waren zu jedem Zeitpunkt der Planungen und Gesprächen kompetente und engagierte Ansprechpartner“, sagten DEB-Vize-Präsident Bodo Lauterjung und Michael Pfuhl unisono und bedankten sich in diesem Zusammenhang auch noch einmal bei der Stadt, dem EVR und den vielen treuen Fans für die lang anhaltende Unterstützung der DEB-Frauennationalmannschaft.

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