Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Russland mit 2:4Testspiel

Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Russland mit 2:4Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Russland mit 2:4
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Beide Mannschaften traten – verglichen mit der letzten Begegnung im Februar – mit sehr verjüngten Aufstellungen gegeneinander an. Die Russinnen dominierten dabei im ersten Drittel deutlich und gingen mit einer 1:0-Führung durch Tatiana Shibanova in die erste Pause.

Doch Nationaltrainer Benjamin Hinterstocker schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die deutschen Frauen kamen mit großer Einsatzbereitschaft  zurück aufs Eis und konnten den Russen wesentlich mehr entgegen setzten als noch zuvor. Allerdings konnten die Gäste ihre Führung in der 31. Spielminute durch ein Powerplaytor von Inna Dyubanok auf 2:0 ausbauen. Es dauerte weitere sechs Spielminuten, bis Nina Kamenik in Überzahl von Monika Bittner bedient wurde und zum verdienten Anschlusstreffer einnetzen konnte. Mit nur einem Tor Rückstand ging die Mannschaft um Benjamin Hinterstocker in die zweite Drittelpause.

Im letzten Spielabschnitt konnte die Reihe um Laura Kluge bereits in ihrem Wechsel den Ausgleich erzielen. Die Berlinerin überbrückte die neutrale Zone schnell und spielte die 2:1-Situation clever aus, sodass Julia Zorn keine große Mühe mehr hatte, den Puck an Anna Prugova vorbeizubringen. In der  57. Spielminute gingen die Russinnen in einem weiteren Powerplay erneut in Führung. Monika Bittner konnte in der 59. Minute noch mal eine Strafzeit rausholen und sorgte dadurch für eine gute Ausgangslage, doch am Ende sollte es nicht reichen – Ivonne Schröder musste ein viertes Mal hinter sich greifen und die Gäste aus Russland gewannen das erste von drei Spielen an diesem Wochenende mit 4:2.

Der Nationaltrainer zeigte sich dennoch zufrieden: „Ich gratuliere der Mannschaft zu einem guten Einstieg in die Saison 2014/15. Für das ganze Trainerteam war es schön zu sehen, wie das was wir die Woche über trainiert haben umgesetzt wurde, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat.“

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