Frauen-Nationalmannschaft sichert sich Platz fünfWeltmeisterschaft

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In einem hart umkämpften Spiel ging die Schweiz in der zehnten Minute nach einem Penalty in Führung. Nicht einmal eine Minute später traf Marie Delarbre zum Ausgleich. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts überwand Franziska Busch die Schweizer Torhüterin gleich doppelt. Eine Minute vor dem Ende legte Lisa Schuster noch einmal nach und baute den Vorsprung auf 4:1 aus. In der 51. Minute konnten die Eidgenossinnen zwar noch einmal auf 4:2 verkürzen, doch Manuela Anwander sicherte den Sieg mit einem Empty Net Goal zum 5:3. Der Treffer der Schweizerinnen wenige Sekunden vor Schluss war nur noch Ergebniskosmetik.

Bundestrainer Peter Kathan: „Mit diesem 5.Platz haben wir die weitere Förderung gesichert und sie sportliche Zielvereinbarung erfüllt.“

Assistenztrainer Benjamin Hinterstocker: „Wir wollten heuten unbedingt das Spiel gewinnen und dieser 5.Platz ist ein riesiger Erfolg für uns.“

Andrea Lanzl: „Hier ist alles sehr professionell abgelaufen. Die Kanadier leben diesen Sport und Fraueneishockey findet einen großen Zuspruch.“

Anja Weißer: „Kanada ist einfach eine Eishockeyhochburg und das war vom gesamten her gesehen die beste WM, die ich erleben durfte. Die Atmosphäre mit so vielen Zuschauern ist einfach riesig.  Wenn‘s um gutes Eishockey geht, wir hier auch nicht zwischen Männern und Frauen unterschieden.“

Julia Zorn: „Eine herausragend organisierte WM. Unglaublich wie viele Freiwillige sich hier engagieren, das gibt’s sonst nirgendwo. Vom sportlichen her haben wir vielleicht nicht unser bestes Eishockey gezeigt, ansonsten wäre schon noch etwas mehr drin gewesen. Aber mit Platz fünf sind wir natürlich sehr zufrieden.“

Franziska Busch: „Wir haben uns im Laufe des Turniers gesteigert, da haben wir im Vergleich zur letzten WM dazugelernt. Natürlich sind wir sehr froh, dass wir nicht in die Relegationsrunde mussten und jetzt mit Rang fünf die  beste Platzierung seit vielen Jahren mit nach Hause bringen. Von der Vorbereitung bis zum Heimflug war alles top organisiert und mir hat es hier sehr viel Spaß gemacht.“

Teammanager Peter Gemsjäger: „Ein unglaubliches Erlebnis für Alle, die hier dabei waren. Der Respekt fürs Fraueneishockey ist allgegenwärtig, das ist leider zu Hause nicht überall so. Aber für die Kanadier hat Eishockey insgesamt eine noch größere Bedeutung als „König Fußball“ in Deutschland. Das absolute Highlight war für uns Alle die Halle der Ottawa Senators. Hier überhaupt trainieren und spielen zu dürfen, war für uns eine ganz besonderer Ehre.“

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