Finnland - USA 3:1 (0:0;2:0;1:1) - Finnland nimmt die erste Hürde

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Mit einem 3:1-Sieg gegen die USA zieht Finnland als erste Mannschaft in das Halbfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft in Schweden ein und trifft dort auf den Sieger des Spiels Tschechien gegen Russland. In einem keineswegs berauschenden Spiel, setzten sich die Finnen letztendlich aufgrund ihres größeren Talents gegen keineswegs enttäuschende US-Amerikaner durch. Im Gegenteil die ersten dreißig Spielminuten dominierten die Jungs von Coach Lou Vairo und hatten auch die besseren Möglichkeiten. Beide Teams wollten zunächst aus einer sicheren Defensive agieren und möglichst keinen Gegentreffer zulassen. Dabei machten die Finnen den Eindruck, als wollten sie erst einmal sehen, was der Gegner zu bieten hat. Und wer weiß schon was geschehen wäre, hätten die US-Boys zu diesem Zeitpunkt ein Tor erzielt. Mit zunehmender Spieldauer gaben die "Suomis" mehr Gas und wirbelten mehr und mehr durch die amerikanische Zone. Zunächst vergab Rintanen einen zweifelhaften Penalty, aber keine Minute später konnte derselbe Spieler eine 3 gegen 1 Situation erfolgreich abschließen. Dadurch wurde das Spiel offener und auch ein wenig besser. Jokinen mit einem schönen Direktschuss erhöhte noch im zweiten Drittel auf 2:0. Zwar kämpften die Amerikaner gegen die sich nun wieder zurückziehenden Finnen, aber wirklich konstruktiv und gefährlich waren sie selten. Nach Lacouture’s Anschlusstreffer (51. Minute) wurde es zwar noch einmal spannend, allerdings nur für zwei Minuten, bis Viitakoski nach einem tollen Pass völlig alleine auf US-Keeper Ryan Miller zulief und eiskalt mit der Rückhand den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Damit war das Spiel entschieden und die Finnen leisteten sich sogar noch den Luxus, einen zweiten Penalty zu verschießen. Insgesamt hatten die US-Boys einfach nicht die spielerischen Mittel, um für eine Überraschung zu sorgen, obwohl mit etwas Glück und einer besseren Chancenverwertung durchaus mehr drin gewesen wäre.