Ernst Höfner wird 50

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Am morgigen Freitag feiert Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner seinen 50. Geburtstag. Der am 21. September 1957 in Augsburg geborene Höfner blickt dabei auf eine äußerst erfolgreiche Spielerkarriere zurück.

Von 1974 bis 1978 stürmte er für seinen Heimatverein Augsburger EV. 1979 wechselte Höfner zum SC

Riessersee, mit dem er 1981 an der Seite des heutigen DEB-Generalsekretärs Franz Reindl seine erste

Deutsche Meisterschaft feiern konnte. 1983 erfolgte der Wechsel zum SB Rosenheim, dem er als Spieler und

Trainer viele Jahre treu bleiben sollte und zahlreiche Höhen und Tiefen erlebte: So feierte er mit dem SBR zwei

Deutsche Meisterschaften (1985, 1989), musste jedoch auch zum Ende seiner aktiven Laufbahn 1992 nach

einer Finalniederlage gegen die Düsseldorfer EG die Rückstufung in die Bundesliga 2 mitansehen.

666 Bundesliga-Spiele, 376 Tore und 663 Assists , also 1039 Scorerpunkte bescheren Ernst Höfner Platz sechs

in der ewigen Scorerliste der Eishockey-Bundesliga.

Für die Nationalmannschaft absolvierte Höfner 140 Länderspiele und erzielte dabei 40 Tore. Er nahm an sechs

Weltmeisterschaften teil und sicherte sich bei der WM 1981 in Schweden sogar den Titel des

Torschützenkönigs. 1980 in Lake Placid und 1984 in Sarajevo war Ernst Höfner Mitglied der deutschen

Olympiamannschaft.

Seine Trainerkarriere begann Höfner 1992 ebenfalls beim SB Rosenheim und schaffte gleich in seiner ersten

Saison den Aufstieg in die 1.Bundesliga. In der Saison 1997/98 trainerierte er den SC Riessersee, mit dem ihm

die Direktqualifikation für die Bundesliga gelang. 1998/99 war Höfner Trainer des EC Bad Tölz ehe er zum

Deutschen Eishockey-Bund e.V. wechselte. Seit 1998 ist Ernst Höfner Co-Trainer der A-Nationalmannschaft,

seit 1999 Bundesnachwuchstrainer.

Im Jahr 2000 rief er die Deutsche Nachwuchsliga (DNL) ins Leben und setzt sich seitdem unermüdlich für die

ganzjährige und umfassende Betreuung der Kaderathleten ein. Aktuell hat Ernst Höfner mit dem Konzept „WM

2010 – Chance für das Deutsche Eishockey“ eine Initiative ins Rollen gebracht, die sich intensiv für die

Verbesserung der Nachwuchsarbeit in Deutschland einsetzt.

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