Eine Medaille bei den Paralympics ist das Ziel

Letzte Vorbereitungsspiele vor der Sledge-WMLetzte Vorbereitungsspiele vor der Sledge-WM
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Nach dem überraschenden Titelgewinn bei den Europameisterschaften im April dieses Jahres hat sich die Sledge-Eishockey-Nationalmannschaft ein neues Ziel gesetzt. Die Teilnahme an den Paralympics 2006 in Turin ist der Mannschaft durch den Europameistertitel sicher. Der Gewinn einer Medaille ist in greifbarer Nähe. Ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm steht mittlerweile. Einzig begrenzt durch die hohen Kosten der Vorbereitungsspiele im Ausland musste bereits vor Saisonbeginn die erste Reise nach Norwegen abgesagt werden.

Dennoch steht ein aufwendiges Vorbereitungsprogramm mit fünf Trainingswochenenden in Mellendorf, Training und Turnieren in Stockholm, Bremen und Colorado Springs. Ergänzt durch die Trainingseinheiten für ihre Regionalmannschaften kommen die Spieler auf bis zu 80 Trainingseinheiten und 20 Spiele bis zum Februar 2006. Der Anspruch, erfolgreich beim ranghöchsten Turnier der Welt auf den vorderen Plätzen zu landen, ist hoch und wird die Freizeitsportler voll in Anspruch nehmen.

Die Vorrunde bei den Paralympics werden die Schlittensportler gegen Weltmeister Norwegen, den WM-Vierten Kanada und Gastgeber Italien bestreiten müssen. Trotzdem wird ein Weiterkommen in das Halbfinale erreichbar sein. In stetiger Leistungssteigerung während der letzten Jahre sind die Ergebnisse unter anderem gegen Norwegen immer knapper ausgefallen. Leistungsträger, wie Udo Segreff (Hannover), Marius Hattendorf (Hannover), Robert Pabst (Dresden), Raimund Patzelt (Bremen) und Sebastian Kessler (Wiehl) gehören mittlerweile zu den weltweit besten Spielern in dieser Sportart.

Das gute Sponsoring durch den RadissonSAS Hotels & Resorts Konzern hat die erfolgreiche Aufbauarbeit der letzten Jahre ermöglicht, dennoch ist das Team weiterhin auf der Suche nach einem zweiten potentiellen Sponsor.