"Die Saison ist noch nicht zu Ende"

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Es wird ernst für den KEV, denn die Play-offs für die Schwarz-Gelben beginnen mit den Spielen gegen die Kölner Haie. Am kommenden Samstag, dem 6. März, ab 20.00 Uhr und einen Tag später ab 12.00 Uhr geht es (beide Male in der Rheinlandhalle) darum, wer gegen den haushohen Favoriten, die Jungadler Mannheim, das Finale der DNL bestreiten wird. Zwar müssen die Kurpfälzer noch die unangenehmen Eisbären Berlin aus dem Weg räumen, doch das traut den Schützlingen von Frank Fischöder, vom Assistenten Helmut de Raafs zum Cheftrainer aufgestiegen, so gut wie jeder Experte zu. "Es war für uns eine Saison zwischen Bangen, Hoffen und Trauer auf einer sowie Glück und Erfolg auf der anderen Seite", so Heinz Joosten, der 2. Vorsitzende des KEV. Die Spielzeit war überschattet vom tragischen Tod des KEV-Idols und DNL-Trainers Lothar Kremershof. Erschütterung im Gefüge der Nachwuchsabteilung verursachte auch Haralds Vasiljevs´ kurzzeitige "Beförderung" zum Chefcoach der DEL-Mannschaft. Peter Ihnacak übernahm die DNL-Truppe (Co-Trainer Ernst Sieburg blieb), Georg "Schorsch" Haas wurde Nachfolger von Vasiljevs bei den Schülern, Karel Lang wiederum ersetzte Haas als Trainer der 1b-Knabenmannschaft. "Der Name Karel Lang hat eine gute Resonanz bei den Jungens bewirkt", so Joosten.

Die DNL-Mannschaft setzt sich nicht nur aus Krefeldern zusammen. "Wir haben Zugänge von Bonn bis Dortmund", umreißt Joosten die Herkunftsorte der Cracks der Zukunft, der hofft, Ihnacak auch über die Saison hinaus verpflichten zu können. "Das letzte Wort haben dabei natürlich die Pinguine." Auch wenn der finanzielle Rahmen beim Wettbewerb (hier vor allen Dingen Köln und Mannheim) offensichtlich breiter gesteckt ist und Mannheim, wie gesagt, klarer Favorit auf die Meisterschaft ist, hat Joosten nicht alle Chancen in den Wind geschrieben. "Die Saison ist für uns noch nicht zu Ende. Köln, das Spielern auch Übernachtungsmöglichkeiten bietet, hat einen von uns geschätzten Etat von rund 400.000 Euro, Mannheim mit seinem Gymnasium und der Riesenunterstützung durch die Familie Hopp dürfte gar auf 1,5 Millionen kommen", vermutet Joosten. In Krefeld rechnet man mit bescheideneren Beträgen, wenngleich auch der Vorstand nicht mit konkreten Zahlen herausrückt. "Wir erhalten als Zuschuss jedes Jahr 50.000 Euro; dazu kommen allerdings noch die Zuschüsse von Sponsoren sowie eine Übernahme von Sachkosten." Im Focus stehen im DEL-Team vor allen Dingen Daniel Pietta, der schon bei den Großen eingesetzt wurde, Martin Schymainski, der die Vorbereitungsphase beim Zweitligisten Duisburg mitmachte, der schnelle Nils Liesegang sowie der Düsseldorfer Philipp Gogulla (Vasiljevs: "Dem traue ich für die Zukunft einiges zu") und Matthias Mühlenberg. - Die Schüler dürften den dritten Platz in der Nordgruppe schaffen und sich somit für das Endturnier um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, während die Knaben und Kleinschüler ohnehin die führende Rolle in NRW einnehmen und einen Vergleich mit den bayerischen Vereinen nicht zu fürchten brauchen. Wie sagte Knaben-Trainer Peter Kaczmarek noch am letzten Wochenende nach dem 27:1 gegen Essen ironisch: "Sch... Gegentor."

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