DEB will Lösung vorstellenStreitfall Zweitliga-Aufstieg

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Der DEB erklärt: „Die ESBG hat die vertraglichen Vereinbarungen mit dem DEB und den Landeseissportverbänden (LEV) gekündigt und diese Kündigung auch nicht zurückgenommen. Da dieser Vertrag Grundlage für die Aufstiegsregelungen gemäß der Durchführungsbestimmungen ist, entfallen alle Voraussetzungen für einen Aufstieg von der Oberliga in die 2. Bundesliga.

Darüber hinaus obliegt es der ESBG nicht, einseitig, unabgestimmt und ohne sportliche Qualifikation die 2. Bundesliga aufzufüllen. Basis für die Zusammensetzung aller Ligen ist die sportliche Qualifikation. Selbst bei einem gültigen Vertrag zwischen DEB und ESBG wäre laut Durchführungsbestimmungen der Oberliga-Aufstiegsrunde nur ein Aufsteiger vorgesehen, der Oberliga-Meister. Das ist die derzeitige Situation und diese ist für alle Beteiligten verbindlich.

Da der Deutsche Eishockey-Bund e.V. als Dachverband sehr an einer Lösung im Sinne des Eishockeysports interessiert ist, die insbesondere eine Durchgängigkeit nach unten zur Oberliga und nach oben zur Deutschen Eishockey-Liga zum Ziel haben muss, wird in den nächsten Wochen eine verbindliche Lösung vorgestellt, welche die erwähnten Ziele einbezieht.“