DEB-Spielgericht verhandelt am Freitag

Berichte aus der Frauen-BundesligaBerichte aus der Frauen-Bundesliga
Lesedauer: ca. 1 Minute

Das DEB-Spielgericht wird sich am Freitag (19.Dezember) ab 12 Uhr mit dem Protest der Dresdner Eislöwen und der Lausitzer Füchse beschäftigen. Beide Klubs wollen die Spielverlegung ihrer Heimpartien gegen Landshut am 30.Dezember und am 26.Dezember nicht akzeptieren. Landshut beruft sich auf Artikel 34 der Spielordnung, nachdem Spiele abgesagt werden können, wenn am geplanten Spieltag mehr als drei Junioren-Nationalspieler im Einsatz sind.

Den beiden sächsischen Klubs entsteht durch eine mögliche Verlegung ein Ausfall im fünfstelligen Bereich, da diese Partien an einem „zuschauerunfreundlichen“ Dienstag nachgeholt werden müssten.

„Es kann nicht sein, dass der Einsatz von mehr als drei Junioren-Nationalspielern ausreicht, um ein Profispiel abzusagen. Erst Recht, wenn Landshut noch mehr als 20 Akteure zur Verfügung stehen. Da ist keine Verhältnismäßigkeit gewahrt. Einige Klubvertreter, von nicht betroffenen Vereinen, haben sich inzwischen auf unsere Seite gestellt und ihr Unverständnis über diese Handhabung geäußert. Jetzt liegt es am Spielgericht des Deutschen Eishockey Bundes diesen Fall im Sinne unserer Sportart zu klären“, sagt Füchse-Manager Ralf Hantschke, der bei der morgigen Verhandlung in München dabei ist.